Willkommen bei unserem großen Farblaserdrucker Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Farblaserdrucker. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Farblaserdrucker zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Farblaserdrucker kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Farblaserdrucker können im Gegensatz zu herkömmlichen Tintenstrahldruckern scharfe Fotodrucke kostengünstig und in hoher Geschwindigkeit drucken.
  • Du kannst dich zwischen Standard-Farblaserdruckern, Farblaserdruckern mit Duplexeinheit, Multifunktionsfarblaserdruckern und Farblaserdrucker für das Büro entscheiden.
  • Wichtige Faktoren, die du beim Kauf eines Farblaserdruckers berücksichtigen solltest, ist die Druckauflösung, die Druckgeschwindigkeit, Scan-, Kopier-,  und Faxfunktion und der Support für diverse Speichergeräte.

Farblaserdrucker Test: Das Ranking

Platz 1: Brother „MFC-9142CDN“ Multifunktions-Farblaserdrucker

Der Multifunktionsfarblaserdrucker von Brother mit Duplexeinheit ist ein All-in-One-Talent. Mit allen kompatiblen Geräten oder auf dem Touch-Display können sowohl Druck-, Scan-, Kopier- und Faxfunktion des Netzwerkfarblaserdruckers in Anspruch genommen werden. Wenn du ein Gerät möchtest das alle Funktionen bietet, dann ist der Brother MFC-9142CDN das Richtige für dich.

Im Internet bewerten gerundet 84% der Rezensenten das hier vorgestellte Gerät als positiv.
Kunden schätzen vor allem die folgenden Punkte an dem Gerät:

  • Preis- Leistungsverhältnis
  • Geringe Folgekosten der Tonerkartuschen
  • Druckgeschwindigkeit
  • Einsteigerfreundlich
  • Bürotauglich

Nutzer loben vor allem das sehr gute Preis- Leistungsverhältnis, dank der umfangreichen Zusatzfunktionen. Einrichtung und Inbetriebnahme des Geräts sind nach den meisten Kunden sehr einfach und intuitiv, vor allem dank des großen Touch-Farbdisplays.

Besonders betont wurde zudem das dank der verbauten Technologie schnelle Drucktempo und die geringe Aufwärmzeit des Druckers. Nach Meinung der Kunden lassen sich mit diesem Gerät schnelle und sehr gute Ergebnisse bei Text sowie auch bei Fotos erzielen.

Ebenso wurde besonders gelobt, dass der Brother 9142CDN sich für Büros und das Home-Office eignet. Das flexible Papiermanagement und die umfangreichen Multifunktionen sorgen für eine reibungslose Bedienung und Nutzung des Geräts auch von mehreren Leuten.

Platz 2: Kyocera ECOSYS P6021cdn Farblaserdrucker

Das Modell Ecosys P6021 von Kyocera ist ein Farblaserdrucker mit vielen zusätzlichen Funktionen wie kabellosem Druck, Sofort-Druck und einem flexiblen Papiermanagement. Die integrierte Duplexeinheit sorgt zudem für einen schnellen Druck von Vorder- und Rückseite. Als besonderer Vorteil sind die geringen Druckkosten zu nennen.

Derzeit bewerten um die 66% der Rezensenten im Internet den Kyocera Ecosys P6021 als positiv.
Hervorgehoben wurden dabei die folgenden Punkte:

  • Gute Verarbeitung
  • Langfristig lange Lebensdauer
  • Sehr gute Fotoqualität
  • Flexibles Papiermanagement

Das Gerät wird von vielen Kunden besonders in der Verarbeitung gelobt. So ist zum Schutz teilweise Metall verarbeitet, wodurch auch das unüblich hohe Gewicht des Geräts erklärt werden kann.

Zudem wird die lange Lebensdauer der verbauten Komponenten sowie der zu benutzenden Tonerkartuschen gelobt. In den Drucker sind verschiedene Modi integriert die ausgewählt werden können. Der Nutzer kann daher entscheiden, ob er lieber günstig, normal oder in sehr hoher Qualität drucken möchte. Je nach Auswahl wird dann auch die Tonerkartusche unterschiedlich belastet und beansprucht.

Des Weiteren loben die Nutzer die, dank der vorhandenen Multibit-Technologie, hohe Druckauflösung im Fotodruck. Damit lassen sich Fotos scharf, streifenfrei und homogen drucken. Die Ergebnisse sind nach Meinung der Rezensenten für einen Farblaserdrucker sehr gut und für den Hausgebrauch völlig ausreichend.

Additiv wird die Möglichkeit gelobt neben dem bereits integriertem Papierfach für 500 Blatt bis zu 2000 Blatt aufrüsten zu können und das Spezialpapier wie Folien, Etiketten und Briefumschläge unkompliziert bedruckt werden können.

Platz 3: HP „Color LaserJet Pro M252n“ Farblaserdrucker

Dieser kompakte Drucker von HP ist stets einsatzbereit und glänzt mit einem schlichten und intelligenten Design. Ausstattung und Qualität sind ordentlich bis sehr gut. Aufgrund des zuverlässigen Drucks ist er sowohl für den privaten, als auch den geschäftlichen Gebrauch geeignet.

Derzeit bewerten rund 71% der Rezensenten im Internet den HP Color LaserJet Pro M252n als positiv.
Besonders hervorgehoben wurden dabei die folgenden Punkte:

  • Einfache Handhabung und Installation
  • Geeignet für das Home-Office oder Büro
  • Preis- Leistungsverhältnis
  • Druckgeschwindigkeit

Die Nutzer im Internet loben den schnellen und qualitativ hochwertigen Druck. Dabei sind die Meinungen zum Fotodruck unterschiedlich. Einige Nutzer loben vor allem den sehr guten Fotodruck für einen Farblaserdrucker, andere sprechen hier von einer standardmäßigen Qualität im Vergleich zu anderen Farblasermodellen.

Vor allem für Einsteiger ist der Farblaserdrucker geeignet, da Installation und Handhabung intuitiv und einfach sind. Langfristig lassen sich so nach Meinung der Rezensenten Kosten einsparen. Besonders hervorgehoben wird, dass der Farblaserdrucker aufgrund seiner leisen Arbeitsweise und dem schnellen Druck vor allem für kleine Büros oder das Home-Office geeignet ist.

Platz 4: Samsung „Xpress SL-C480/TEG“ Multifunktions-farblaserdrucker

Der Samsung Xpress SL-C480/TEG ist ein Multifunktionsfarblaserdrucker für Einsteiger. Er glänzt nicht nur durch sein schlichtes Design und durch die zuverlässige Druck-, Scan- und Kopierfunktionalität sondern auch durch die Qualität im Druck und die einfache Benutzerführung.

Derzeit bewerten rund 63% der Kunden den Samsung Xpress SL-C480/TEG Multifunktionsfarblaserdrucker als positiv.
Besonders hervorgehoben wurden dabei die folgenden Punkte:

  • Verarbeitung
  • Geräuschpegel
  • Kurze Aufwärmzeit
  • Druck-, Scan- und Kopierqualität

Viele Kunden loben die gute Verarbeitung des Druckers, die auch dafür verantwortlich ist das dieses Gerät im Vergleich zu anderen Modellen sehr wenig bis gar keinen Geruch beim Druck entwickelt.

Der Geräuschpegel ist nach Meinung der meisten Kunden zudem sehr niedrig. Der Drucker ist also perfekt geeignet für eine Büroatmosphäre.

Hervorgehoben wurde auch, das die Qualität bei Druck, Scan und Kopie sehr gut ist und zuverlässig gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

Das Drucktempo glänzt zusätzlich mit einer akzeptablen und eher kurzen Aufwärmzeit, nachdem der Drucker für längere Zeit nicht benutzt worden ist.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Farblaserdrucker kaufst

Worin liegen die Vorteile von Farblaserdruckern gegenüber Tintenstrahldruckern?

Es gibt unterschiedliche Vorteile von Farblaserdruckern gegenüber Tintenstrahldruckern. Diese kommen vor allem bei einer langfristigen Nutzung der Geräte zum Vorschein.

  • Langfristig kostengünstigerer Druck
  • Kein Eintrocknen des Toners
  • Hohe Druckgeschwindigkeit
  • Scharfer Textdruck
  • Hochwertiger Fotodruck

Der Hauptunterschied zwischen Tintenstrahldruckern und Farblaserdruckern liegt vor allem in den langfristigen Kosten. Tintenstrahldrucker haben zwar einen geringeren Anschaffungspreis als Farblaserdrucker und verbrauchen weniger Strom, dafür sind die im Farblaserdrucker verwendeten Toner ergiebiger und damit die Kosten pro gedruckter Seite geringer. Ebenfalls muss der Toner weniger häufig gewechselt werden als die Tintenpatronen eines Tintenstrahldruckers.

Da bei Druck mit Farblaserprintern Toner verwendet werden und keine Tinte, ist ein eintrocknen der Farbe ausgeschlossen. Dies ist vor allem von Vorteil, wenn nicht regelmäßig gedruckt wird. Der in das Papier eingebrannte Toner sorgt zudem dafür, dass die Ausdrucke weniger anfällig gegenüber Feuchtigkeit und Sonneneinwirkung sind.

Da Farblaserprinter nicht jede Zeile einzeln drucken wie ein Tintenstrahldrucker, ist im direkten Vergleich die Druckgeschwindigkeit deutlich erhöht. Ein Farblaserprinter kann also deutlich mehr Seiten pro Minute bedrucken als ein Tintenstrahldrucker.

Ebenso bieten die Farblaserdrucker in der Regel mehr Stauraum, das heißt mehr Platz für Papier. Sie müssen daher weniger oft aufgefüllt werden.

Die Drucktechnik bietet zudem eine höhere Qualität bei dem Druck von Texten. Dies ist zu erkennen, wenn der Ausdruck eines Tintenstrahldruckers mit dem eines Farblaserdruckers vergleichen wird. Die Ränder der einzelnen Buchstaben sind bei Farblaserdruckern deutlich schärfer ausgeprägt. Dadurch ist der Lesefluss für den Betrachter erhöht.

Die Qualität beim Fotodruck beziehungsweise Bilddruck ist bei aktuellen Modellen ebenfalls sehr gut, jedoch noch nicht so hochwertig wie bei Tintenstrahldruckern. Die Meinungen im Internet zum Fotodruck mit Farblaserprintern zeigen im Durchschnitt, dass der Fotodruck und seine Qualität für den privaten Gebrauch dennoch ausreichend und hochwertige Ausdrucke möglich sind.

Ein weiter Punkt ist die Geruchsbelastung. Des Öfteren wird bemängelt, dass bei Druck mit einem Farblaserdrucker ein unangenehmer Geruch entsteht, was in manchen Büros problematisch sein kann. Heutige Farblaserdrucker sind ebenfalls energiesparender, leiser und kleiner als die ersten Modelle und nähern sich in diesen Punkten immer mehr den Tintenstrahldruckern an.

Farblaserdrucker arbeiten wesentlich schneller und effizienter als Tintenstrahldrucker. Sie sind damit sehr gut für größere Mengen an Ausdrucken geeignet.

Wie funktioniert ein Farblaserdrucker?

Der Farblaserdrucker nutzt im Vergleich zu anderen Drucktechnologien die Elektrostatik und Laser zum Druck. Für einen Druckvorgang sind mehrere Schritte nötig, die der Farblaserdrucker automatisch ausführt.

Wenn du ein Dokument zum Druck an deinen Farblaserdrucker schickst, liest dieser die ganze Datei und schickt Informationen an die verbauten Komponenten. Zunächst wird die sogenannte Bildtrommel statisch aufgeladen, die dafür verantwortlich ist den Toner aus der Tonerkartusche auf das Papier zu bringen.

Ein Laser neutralisiert während dem Vorgang bestimmte Stellen der Bildtrommel. Eine Magnetrolle überträgt den Toner des Farblaserdruckers dann auf diese neutralisierten Stellen.

Der Farblaserprinter zieht anschließend das Papier ein. Damit der Toner auf das Papier kommt, muss das Papier ebenfalls statisch aufgeladen werden. Dies erfolgt durch die sogenannte Ladewalze. Nun wird der auf der Bildtrommel vorhandene Toner vom Papier angezogen und liegt auf diesem.

Damit der Toner auf dem Papier haftet, muss dieser in einem weiteren Schritt eingebrannt werden. Dazu erhitzt der Farblaserdrucker das Papier auf ungefähr 200 Grad Celsius. Das Papier läuft anschließend in einem Zug durch und wird vom Farblaserdrucker statisch wieder neutralisiert. Das nun bedruckte Papier ist zwar erwärmt, du kannst es aber trotzdem sofort herausnehmen und verwenden.

Was kostet ein Farblaserdrucker?

Heutzutage sind Farblaserdrucker auch für den Gebrauch im privaten Bereich erschwinglich geworden. Je mehr Ausstattung und Eigenschaften, desto höher ist der Preis des Geräts.

Farblaserdrucker für den Eigengebrauch galten noch vor wenigen Jahren als unwirtschaftlich, da die Anschaffungskosten und Tonerpreise sehr hoch waren. In den letzten Jahren sind die Preise für Farblaserprinter und auch Tonerkartuschen deutlich gesunken und die Geräte setzen sich daher immer mehr durch. Die Geräte liegen ungefähr bei den hier aufgeführten Durchschnittspreisen.

Art des Farblaserdruckers Preis
Standard-Farblaserdrucker 100–150 €
Farblaserdrucker mit Duplexeinheit 130-200 €
Multifunktionsgeräte   200–300 €
Office-Farblaserprinter  über 300 €

Günstige Standard-Farblaserdrucker für Einsteiger kosten bei Anschaffung ungefähr 100 bis 150 Euro. Geräte mit der Möglichkeit eines Duplexdrucks beginnen bei ungefähr 130 Euro. Multifunktionsgeräte und Office-Farblaserprinter liegen im Schnitt darüber.

Mit welchen Folgekosten muss ich bei welchem Modell rechnen?

Grundsätzlich unterscheiden sich die Folgekosten für verschiedene Modelle nur anhand der Tonerkosten sowie dem Papierverbrauch. Bei Druckern mit Duplexeinheit oder Multifunktionsdruckern erhöht sich jedoch das Risiko, erhöhte Folgekosten aufgrund des Verschleißes der zusätzlichen Technik.

Toner, Fixiereinheit und Bildtrommel von Farblaserdruckern müssen in gewissen Abständen ersetzt werden. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Kosten der Fixiereinheit und der Bildtrommel, die zwar sehr selten ausgewechselt werden müssen, jedoch nach Ablauf der Garantie hohe Kosten verursachen können.

Toner hingegen müssen, ähnlich wie Tintenpatronen, regelmäßiger ausgewechselt werden als das restliche Verbrauchsmaterial. Dabei gibt jeder Anbieter an, für wie viele Ausdrucke ein Toner im Durchschnitt reicht. Farblaserdrucker mit geringen Folgekosten veranschlagen unter 10 Cent pro gedruckter Seite, während dies bei teuren Modellen bis zu 25 Cent pro Seite anwachsen kann.

Bei Geräten mit Duplexeinheiten oder Multifunktionsdruckern ist dies relativ ähnlich, jedoch könnten sich die Folgekosten insoweit erhöhen, falls Teile der zusätzlichen Technik ausgewechselt werden müssen. Ist der Scanner eines Multifunktionsgerätes defekt, so schlägt dies mit nicht geringen Kosten zu Buche.

Demgegenüber spart man bei Druckern mit Duplexeinheiten einiges an Papier, indem automatisch beidseitig gedruckt werden kann, während man bei Multifunktionsgeräten die Kosten für Kopien oder Scans an anderen Geräten verringert. Dabei sollte jedoch immer bedacht werden, dass zusätzliche Funktionen auch einen zusätzlichen Stromverbrauch bedeuten, der bei häufigem und langem Einsatz des Druckers nicht unerheblich sein kann.

Teure vs. günstige Drucker: welche Faktoren sind die Preistreiber?

Auf dem Markt der Farblaserdrucker sind Modelle teilweise bereits unter 100 Euro zu finden, während der Preis aber auch über 300 Euro liegen kann. Die Unterschiede in der Preisspanne liegen vor allem in den Funktionen, der Ausstattung sowie der Leistung eines Farblaserdruckers.

In Bezug auf die Funktionen unterscheidet man zwischen standardmäßigen Farblaserdruckern, Druckern mit Duplexdruck und sogenannten Multifunktionsdruckern. Drucker in Standardausführung haben keine Zusatzfunktionen und müssen über ein USB-Kabel an den jeweiligen Computer angeschlossen werden, dementsprechend sind diese am günstigsten zu erwerben.

Höhere Preise werden dem gegenüber jedoch für Drucker mit Duplexdruck und Zusatzfunktionen angesetzt. Duplexdruck ermöglicht das automatische Bedrucken der Vorder- und Rückseite, während Multifunktionsdrucker zusätzlich das Kopieren, Scannen und teilwiese Faxen ermöglichen. Je mehr Zusatzfunktionen Drucker haben, desto teurer sind sie meistens auch.

Ein weiterer wichtiger Preistreiber ist auch die Möglichkeit des kabellosen Druckens. Viele der neuen Modelle enthalten diese Funktion, mit der beispielsweise über WLAN, NFC oder bestimmte Apps Druckaufträge gesendet werden können. Diese einfache und bequeme Möglichkeit lassen sich Hersteller auch dementsprechend entlohnen.

Grundsätzlich muss jedoch erwähnt werden, dass billigere Farblaserdrucker bei gleichen Funktionen nicht immer auch besser sind. Viel mehr sind billige Angebote meist damit verbunden, dass die Folgekosten für Toner oder Verbrauchsmaterialien höher sind.

Wo kann man einen Farblaserdrucker kaufen?

Prinzipiell ist der Kauf eines Farblaserdruckers sowohl im Fachhandels als auch online möglich. Der Kauf online bietet jedoch die Möglichkeit einer besseren Vergleichbarkeit der Geräte.

Ein weiterer Vorteil einer Online-Bestellung ist die Möglichkeit, auf Erfahrungen von anderen Kunden zurückgreifen zu können. Damit kannst du einfach überprüfen, ob der Farblaserprinter für deine eigenen Bedürfnisse geeignet ist.

Händler, bei denen du die hier vorgestellten Typen von Farblaserdruckern findest, sind unter anderem:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Media Markt
  • Saturn
  • Conrad

Welches sind bekannte Hersteller von Farblaserdruckern?

Der bekannteste Hersteller von Farblaserdruckern ist wahrscheinlich Hewlett-Packard, besser bekannt als HP. HP entwickelte den ersten Laserdrucker überhaupt und ist meist Führer im Weltmarkt der Farblaserdrucker. HP-Drucker zeichnen sich durch eine hohe Verarbeitungsqualität aus.

Weit vorne mit dabei sind auch Canon, Epson, Dell und Kyocera. Die japanischen Hersteller Canon, Epson und Kyocera setzten in den letzten Jahren vor allem auf ressourcenschonende und umweltfreundliche Drucktechniken kombiniert mit ansprechenden Designs. Das amerikanische Unternehmen Dell bietet meist sehr günstige Drucker an, während jedoch Toner oft teurer sind.

Weniger Markanteil haben hingegen die Hersteller Brother und Samsung, trotzdem gehören sie mit zu den wichtigsten Anbietern von Laserdruckern. Drucker der Firma Brother zeichnen sich durch gute Verarbeitung in kompakten Abmessungen aus, während sich Samsung mit seiner überaus guten Druckqualität vor allem an gewerbliche Kunden richtet.

Eine bekannte Marke von Farblaserdruckern im Büro-Umfeld ist außerdem Lexmark. Erst Anfang der 90er Jahre gegründet, spezialisiert sich Lexmark vor allem auf Großformat-Drucker, welche einen sehr guten Ruf genießen.

Wo kommt welcher Farblaserdrucker zum Einsatz?

Farblaserdrucker sind heute überall zu finden. Sowohl im privaten Bereich, für das Home-Office, in Büros oder in der Industrie.

Da je nach Bedürfnissen unterschiedliche Anforderungen an den Farblaserdrucker gestellt werden, finden sich je nach Ort der Benutzung auch eher bestimmte Typen beziehungsweise ein bestimmter Typ eines Farblaserdruckers.

  • Eigengebrauch: Standard-Farblaserdrucker, bei intensiver Nutzung: Farblaserdrucker mit Duplexeinheit
  • Home-Office / Small-Office: Farblaserdrucker mit Duplexeinheit, Multifunktionsfarblaserdrucker
  • Büro / Industrie: Multifunktionsfarblaserdrucker, Farblaserdrucker für das Office

Wann lohnt sich die Anschaffung eines Office-Farblaserprinters?

In Büros und in der Industrie eignen sich nur dann die großen Geräte, wenn diese intensiv genutzt werden. Solltest du einen Drucker für deinen Betrieb suchen, solltest du dir überlegen für was deine Kollegen und du den Drucker nutzen. So ist zum Beispiel in der kreativen Branche eher zu erwarten das große, farbige Ausdrucke benötigt werden.

In einer Verwaltung werden dagegen vor allem einzelne Drucke für den Schriftverkehr angefertigt. Im ersten Fall eignet sich die Anschaffung eines Farblaserdruckers speziell für das Office, im zweiten Fall reicht womöglich auch ein Multifunktionsfarblaserdrucker.

Eignet sich ein Farblaserdrucker für mich?

Prinzipiell eignet sich ein Farblaserdrucker für alles. Egal ob du Texte, Bilder, Fotos oder Grafiken ausdrucken möchtest. Aufgrund der langfristigen Vorteile von Farblaserdruckern eigenen sich diese jedoch vor allem für dich, wenn du sehr wenig oder sehr viel ausdrucken möchtest und du Wert darauflegst, dass die Kosten pro ausgedruckter Seite niedrig sind.

Welche Alternativen zu einem Farblaserdrucker gibt es?

Wer aus bestimmten Gründen nicht von einem Farblaserdrucker überzeugt ist, der kann auf zwei Alternativen zurückgreifen. Die erste stellt der typische Tintenstrahldrucker dar, welcher jedoch in den meisten Punkten den Farblaserdruckern unterlegen ist. Lediglich für diejenigen, die überwiegend auf Fotodruck zurückgreifen, kann ein Tintenstrahldrucker sinnvoll sein.

Für alle anderen, die beispielsweise nur sehr selten etwas ausdrucken müssen, sind die günstigen Angebote von lokalen Copyshops eine Alternative. Einzelne Ausdrucke sind meist sogar billiger als mit einem eigenen Drucker

Kann ich mit einem Farblaserdrucker auch qualitativ hochwertige Fotos ausdrucken?

Ja, die heutigen Farblaserdrucker bieten auch die Möglichkeit eines qualitativ hochwertigen Fotodrucks. Für den Fotodruck gibt es spezielles Fotopapier, mit dem die Qualität der Fotos gesteigert werden kann. Im Vergleich zu anderen Drucktechnologien schneidet der Farblaserdrucker beim Fotodruck gut ab.

Tintenstrahldrucker liegen beim Fotodruck jedoch weiterhin für den Farblaserdruckern. Von Nutzern wird vor allem bemängelt, dass Fotos von Farblaserdruckern in Farbtiefe und Schärfe schlechter abschneiden. Allerdings ist nach unserer eigener Recherche im Internet die Meinung der meisten Nutzer im Schnitt, dass die Qualität des Fotodrucks hochwertig und völlig ausreichend ist.

Kann ich mit einem Farblaserdrucker auch Folien und Briefumschläge bedrucken?

Handelsübliche Briefumschläge mit Fenster und Overhead-Folien können nicht bedruckt werden, da der Farblaserdrucker mit Hitze arbeitet und diese schmelzen können. Es gibt jedoch hitzebeständige Folien und Briefumschläge mit wärmebeständigen Fenstern, die speziell für Farblaserdrucker hergestellt werden.

Die speziell für Farblaserdrucker entwickelten wärmebeständigen Folien sind mit jedem Farblaserdrucker kompatibel. Bei Briefumschlägen mit oder ohne Fenster muss darauf geachtet werden, dass der Farblaserdrucker zum Bedrucken dieser geeignet ist. Briefumschläge müssen dann in ein separates Fach gelegt oder manuell zugeführt werden.

Bei Briefumschlägen solltest du zusätzlich darauf achten, dass der Klebestreifen zum Schließen des Briefumschlags abgedeckt ist. Ansonsten kann es vorkommen, dass die Umschläge im Farblaserdrucker stecken bleiben.

Romano KochExperte für Drucker und Zubehör

Ein oft diskutiertes Thema bei Farblaserdruckern ist eine Feinstaubbelastung. Bei der Erwärmung des Toners werden möglicherweise gefährliche Nanopartikel freigesetzt, die in die Umwelt gelangen können. Es wird daher empfohlen, Laserdrucker nicht direkt auf dem Schreibtisch zu platzieren, sondern wenigstens 5 Meter vom Arbeitsplatz entfernt.

Welches Zubehör eines Farblaserdruckers ist nützlich?

Prinzipiell benötigt man für einen Farblaserdrucker relativ wenig Zubehör. Alle Anschlüsse wie Stromkabel oder USB-Kabel sind immer in der Lieferung enthalten. Bei Druckern ohne LAN-Verbindung, die für mehrere PCs genutzt werden, sind Ersatzkabel hin und wieder sinnvoll.

Wie für jeden Drucker benötigt man natürlich das richtige Papier, welches jedoch ohne Probleme in großen Mengen zu billigen Preisen zu kaufen ist. Für die meisten Aufträge von Farblaserdruckern reicht normales Kopierpapier. Für spezielle Anlässe muss dann beispielsweise spezielles Fotopapier gekauft werden.

Ähnlich zu Tintenstrahldruckern müssen auch für Farblaserdrucker in bestimmten Abständen Patronen gekauft werden. Die Starterpatronen enthalten meist weniger Toner und müssen daher schneller ausgetauscht werden. Eine gute Alternative bietet der Kauf von passenden Tonern von Drittanbietern.

Entscheidung: Welche Arten von Farblaserdruckern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich können vier verschiedene Typen von Farblaserdruckern unterschieden werden:

  • Standard-Farblaserdrucker
  • Farblaserdrucker mit Duplexeinheit
  • Multifunktionsfarblaserdrucker
  • Farblaserdrucker für das Büro

Jeder Typus hat verschiedene Eigenschaften und Funktionen, die jeweils individuelle Vorteile und Nachteile mit sich bringen.

Da die einzelnen Typen sich in ihren Eigenschaften und Funktionen überschneiden, sind sie nicht trennscharf definierbar. Das bedeutet, dass zum Beispiel in einem Multifunktionsfarblaserprinter auch eine Duplexeinheit verbaut sein kann.

Wir möchten dir dabei helfen den Farblaserprinter zu finden, der am besten zu deinen Bedürfnissen passt. Um dir einen Überblick über die verschiedenen Arten zu geben, stellen wir dir folgend die verschiedenen Vorteile und Nachteile vor und gehen auf die individuellen Eigenschaften und Funktionen ein.

Wie funktioniert ein standardmäßiger Farblaserdrucker und wo liegen seine Vorteile und Nachteile?

Der Farblaserdrucker mit Standardausstattung bietet den Farbdruck von Dokumenten oder Bildern. Aufgrund der einfachen Funktionsweise und Bedienung ist er vor allem für dich geeignet, wenn du Einsteiger bist.

Ein Farblaserdrucker ohne Zusatzfunktionen wird über eine Ethernet-Kabelverbindung (auch genannt Netzwerkkabel oder LAN-Kabel) an den USB-Port deines Computers angeschlossen. Du musst daher den Farblaserdrucker in der Nähe des Computers positionieren, von dem du Druckaufträge senden möchtest.

Einstellungen zum Druck kannst du auf deinem Computer vornehmen. Dein Druckauftrag wird dann schnell und ohne Verzögerung über das Kabel an den Drucker gesendet. Eine Bedienung am Farblaserprinter selbst beschränkt sich meist auf einen Knopf zum Ein- und Ausschalten des Geräts.

Die Geräte sind meist günstiger als Varianten mit zusätzlichen Funktionen und daher besonders für dich geeignet, wenn du einen günstigen Einstieg in die Welt der Farblaserdrucker suchst und die die Möglichkeit zum Text- oder Farbdruck genügt.

Vorteile
  • Preis-Leistungsverhältnis
  • Einfache Bedienung
Nachteile
  • Keine Zusatzfunktionen
  • Kein automatischer, beidseitiger Druck
  • Kabelverbindung

Ein Nachteil von Standard Farblaserdrucker ist, dass der beidseitige Druck nur manuell möglich ist. Bei einem beidseitigen Druck müssen zunächst alle Vorderseiten bedruckt werden, danach muss das Papier von dir herausgenommen und gedreht werden.

Dann kann vom Farblaserdrucker die Rückseite bedruckt werden. Zudem musst du aufgrund der Kabelverbindung den Drucker in Nähe des Computers positioniert werden. Die reinen Standard-Farblaserdrucker haben zudem keine Zusatzfunktionen.

Wie druckt ein Farblaserdrucker mit einer Duplexeinheit und wo liegen seine Vorteile und Nachteile?

Der besondere Vorteil eines Farblaserdruckers mit Duplexdruck liegt darin, dass die Vorder- und Rückseite beim Ausdruck automatisch bedruckt wird.

Dazu wird das Papier nach dem Druck der Vorderseite erneut eingezogen und die Rückseite bedruckt. Der Druck von Vorder- und Rückseite spart Papier und damit Kosten. Wenn du also viele Dokumente druckst, ist ein Farblaserdrucker mit Duplexfunktion vorteilhaft.

Vorteile
  • Automatisch beidseitig Drucken
  • Papierkosten niedrig
Nachteile
  • Höherer Anschaffungspreis
  • Reduzierte Druckgeschwindigkeit

Geräte mit dieser zusätzlichen Funktion liegen preislich meist über Standard-Farblaserdruckern. Aufgrund des automatischen Papiereinzugs reduziert sich zudem die Druckgeschwindigkeit des Geräts. Das heißt das der Drucker pro Minute weniger Seiten bedruckt, als zum Beispiel ein Standard-Farblaserdrucker.

Der doppelseitige Druck ist praktisch, damit nicht immer einzelne Blätter mit der Hand umgedreht werden müssen.

Welche zusätzlichen Eigenschaften besitzen Multifunktionsfarblaserdrucker und welche Vorteile und Nachteile haben diese?

Die All-in-One Farblaserdrucker sind Alleskönner und verknüpfen je nach Modell unterschiedliche zusätzliche Funktionen, neben dem eigentlichen Farbdruck.

Wenn du also neben dem Farbdruck noch scannen, kopieren und faxen möchtest oder dir die Möglichkeit wichtig ist Dokumente ohne Kabel an den Farblaserdrucker zu senden, ist solch ein Kombigerät für dich geeignet. Viele Multifunktionsfarblaserdrucker bieten zudem ebenfalls einen Duplexdruck an.

Multifunktionsfarblaserdrucker können in verschiedene Varianten unterteilt werden, die jeweils unterschiedlich viele Zusatzfunktionen bieten. Gängig sind die folgenden Bezeichnungen:

  • 3 in 1 Variante: Farbdruck, Kopieren und Scannen möglich
  • 4 in 1 Variante: Farbdruck, Kopieren, Scannen und Faxen möglich

Bestimmte Modelle bieten zum scannen einen „automatic document feeder“ (ADF). Dieser sorgt dafür , dass mehrere Seiten vom Farblaserdrucker eingezogen, gescannt und zu einer digitalen Datei zusammengefügt werden (zum Beispiel einem PDF-Dokument). Die einzelnen Seiten müssen hier daher nicht, wie bei einem klassischen Scanner, einzeln auf die Scannerfläche gelegt werden.

Viele Farblaserprinter bieten zudem die Möglichkeit, dass Druckaufträge über Funk vom (1) Computer an das Gerät geschickt werden können oder (2) eingescannte, digitalisierte Dokumente vom Farblaserprinter auf den Computer

Der Farblaserdrucker muss daher nicht in der Nähe des Computers stehen und es gibt ein störendes Kabel weniger. Dies ist vor allem von Vorteil, wenn mehrere Nutzer das Gerät nutzen. Auch das drucken von mobilen Geräten wie zum Beispiel Handys und Tablets ist dann möglich.

Druck über Funk wird je nach gewähltem Farblaserprinter über diese zwei Netzwerke ermöglicht:

  • Wireless Lan (WLAN): Für diese Funktion muss eine Internetverbindung vorhanden sein. Der Drucker und dein Gerät müssen mit dem Internet verbunden sein. Über das WLAN-Netzwerk können so Dokumente von Computer und Drucker getauscht beziehungsweise gesendet werden.
  • Near Field Communication (NFC): Für diese Funktion muss dein mobiles Gerät mit einer NFC-Funktion ausgestattet sein. Außerdem muss meist eine App deines Farblaserdruckerherstellers installiert sein. Ein Austausch von Daten ist hier auf kurze Distanz möglich. Dazu musst du dein Gerät in der Nähe oder auf dem Farblaserdrucker positionieren.

Zusätzlich bieten einige Geräte Anschlüsse für weitere, externe Speichersysteme wie zum Beispiel USB-Sticks oder SD-Karten an. Über ein integriertes Display auf dem All-in-One Farblaserdrucker kannst du dann Dokumente und Bilder auf deinem Speichermedium auswählen und diese direkt ausdrucken lassen oder eingescannte Inhalte auf deinem externen Speichersystem ablegen.

Vorteile
  • Kopieren, Scannen und Faxen
  • Kabellos (WLAN oder/und NFC)
  • Anschluss externer Speichergeräte
  • Zugriff mehrerer Nutzer
Nachteile
  • Höherer Anschaffungspreis
  • Abhängigkeit vom Funk-Netzwerk
  • Größe

Da bei Geräten mit Druck über Funk eine Netzwerkverbindung bestehen muss, ist der Erfolg eines Druckauftrags von der Stabilität des Netzwerkes abhängig. Zudem sind die Geräte aufgrund ihrer Zusatzfunktionen meistens signifikant größer als Standard-Farblaserdrucker und Farblaserdrucker mit Duplexdruck.

Wie funktioniert ein Farblaserdrucker für das Office und welche Vorteile und Nachteile bietet dieser?

Business-Farblaserdrucker für das Büro oder die Industrie sind deutlich größer als Modelle für den Heimgebrauch und bieten daher die Möglichkeit komplexere Druckaufträge durchzuführen.

Farblaserprinter für Büros besitzen zwei Druckwerke. Daher ist es möglich, dass beide Seiten eines Papiers direkt bedruckt werden, ohne dass das Papier nochmals eingezogen werden muss. Der Druckvorgang ist daher deutlich schneller.

Die großen Farblaserdrucker bieten zudem oft mehr Stauraum für Papier und Toner und müssen daher bei einem hohen Druckvolumen weniger oft befüllt werden. Dies ist vor allem in Büros und in der Industrie von Vorteil, wenn besonders viel gedruckt wird.

Aufgrund ihrer Größe kann ebenfalls Papier über DIN A4 bedruckt werden. So ist zum Beispiel auch ein Posterdruck möglich. Darüber hinaus inkludieren die meisten Farblaserdrucker für das Büro und/oder die Industrie alle möglichen Funktionalitäten eines Multifunktionsfarblaserdruckers.

Vorteile
  • Druckgeschwindigkeit
  • Stauraum
  • Druck über DIN A4
  • Touch-Display
Nachteile
  • Anschaffungskosten
  • Stromverbrauch
  • Größe

Die Farblaserdrucker für den Gebrauch im Büro oder in der Industrie sind meistens sehr groß und verbrauchen aufgrund ihrer vielen Funktionalitäten viel Strom. Bei einer Anschaffung eines solchen Geräts ist zudem mit deutlich höheren Kosten als bei den anderen Typen von Farblaserdruckern zu rechnen. Für den Heimgebrauch sind sie daher nicht geeignet.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Farblaserdrucker vergleichen und bewerten

Nun möchten wir dir diejenigen Faktoren vorstellen, die du als Kriterien bei deiner Kaufentscheidung berücksichtigen solltest. Mit ihnen kannst du die verschiedensten Farblaserprinter vergleichen und entscheiden, welcher sich am Besten für dich eignet.

Bei Farblaserprintern sind die folgenden Eigenschaften besonders relevant:

  • Druckauflösung
  • Druckgeschwindigkeit
  • Automatischer, beidseitiger Druck (Duplex)
  • Lautstärke
  • Installation
  • Scan-/Kopier-/Faxfunktion
  • Kabelloses Drucken
  • Support für Speichergeräte und Sofort-Druck
  • Flexibles Papiermanagement
  • Druckkosten pro Seite

Die hier vorgestellten Faktoren solltest du nicht voneinander abgrenzen und deine Kaufentscheidung auf Grundlage eines Wertes, zum Beispiel nur der Druckauflösung, ausrichten. Überlege dir zuerst wofür du deinen Farblaserdrucker verwenden möchtest und entscheide dann, welche der hier vorgestellten Vergleichskriterien für dich von Bedeutung sind.

Um dir bei deiner Kaufentscheidung zu helfen, gehen wir in den nachfolgenden Abschnitten nochmals gesondert auf die einzelnen Vergleichskriterien ein. Zudem möchten wir die erklären, warum wir die Angabe der Druckkosten pro Seite für einen schwierig vergleichbaren Faktor halten.

View this post on Instagram

#werbung 🎇 Gestern ist mein lang ersehntes Paket mit dem Brother Drucker DCP L3510CDW eingetroffen 🎆 . Über die Zusage von @konsumgoettinnen habe ich mich riesig gefreut! 🎉 Ich bin wirklich mega happy den 3in1-Farblaserdrucker testen zu dürfen. . Der Drucker war sehr schnell einsatzbereit und schon konnte ich meine erste Testseite drucken. Die Farben sind klar und jedes kleinste Detail ist gut zu erkennen! 😃👍🏻 . Dann habe ich noch eine Rechnung eingescannt, damit ich sie als PDF-Datei per E-Mail verschicken konnte. Auch das hat sehr gut geklappt. . Ich bin wirklich begeistert und gespannt was der schnelle, leise und umweltfreundliche Drucker noch zu bieten hat! . Vielen Dank an Konsumgöttinnen für die Testmöglichkeit! 🎇💕 . . . . . . . #brotherdrucker #farblaserdrucker #3in1 #laserdrucker #konsumgöttinnen #konsumgöttinnenprodukttest #produkttesterin #dcpl3510cdw #tollertest

A post shared by ChrissiTinaTestet💕👨‍👩‍👧‍👦💕 (@chrissi_tina_testet) on

Druckauflösung

Die Druckauflösung gibt dir Auskunft darüber, wie scharf und klar die Ausdrucke von Bildern und Grafiken des Farblaserdruckers sind. Wenn du also viel Wert auf sanfte Übergänge und eine hohe Bildqualität legst, ist die Druckauflösung als Maßstab besonders wichtig für dich.

Die Druckauflösung wird in der Einheit „dpi“ (dots per inch) gemessen. Sie gibt an, wie viele Punkte pro einem Zoll von dem jeweiligen Farblaserdrucker gedruckt werden können. Wenn bei einem Farblaserdrucker eine Druckauflösung von 600 dpi angegeben ist bedeutet das, dass auf einem Zoll 600 Punkte gedruckt beziehungsweise untergebracht werden können.

Der Standardwert für Farblaserdrucker liegt bei 600 x 600 dpi. Das heißt, dass der Drucker längs- und quer 600 Bildpunkte auf einer Länge von jeweils 2,54 cm (also einem Zoll) unterbringen kann.

Eine hohe Druckauflösung bedeutet, dass besonders viele Punkte untergebracht und damit ein Bild besonders scharf gedruckt werden kann. Wenn du deinen Farblaserdrucker überwiegend für Textdruck verwenden möchtest, ist die Druckauflösung daher weniger von Bedeutung. Der Standardwert von 600 x 600 dpi sorgt für ein scharfes und sauberes Schriftbild.

Für den Fotodruck bieten einige Geräte mittlerweile auch eine Auflösung, die über dem hier angegebenen Standardwert von 600 x 600 dpi liegt. Dabei handelt es sich meist um Farblaserprinter mit einer asymmetrischen Druckauflösung, das heißt das einer der beiden dpi-Werte deutlich erhöht ist, während der andere niedriger ist. Bei einigen aktuellen Modellen von Farblaserprintern ist daher bereits auch ein gestochen scharfer Druck von Bildern beziehungsweise Grafiken möglich.

Eine hohe Druckauflösung bedeutet zwar eine bessere Bildqualität, aufgrund der hohen Punktedichte wird aber meist die Druckgeschwindigkeit des Farblaserdruckers reduziert.

Druckgeschwindigkeit

Die Druckgeschwindigkeit gibt dir Auskunft darüber, wie viele Seiten der Farblaserdrucker innerhalb einer bestimmten Zeitspanne drucken kann. Häufig wird dies in bedruckbaren Seiten pro Minute angegeben.

Dabei muss unterschieden werden, ob der Druck von Farbseiten oder Schwarz/Weiß-Seiten gemeint ist. Farblaserdrucker schaffen innerhalb einer Minute meist deutlich weniger farbige Seiten als Seiten ohne Farbe. Da die Vorteile von Farblaserdruckern der scharfe Textdruck und die langfristig geringeren Kosten sind, ist besonders die Druckgeschwindigkeit der Schwarz/Weiß-Seiten von Bedeutung.

Zudem wird zwischen der Druckgeschwindigkeit von Simplex und Duplex unterschieden. Wenn die Druckgeschwindigkeit für Simplex angegeben ist, dann wird nur angegeben wie viele einseitige Seiten ein Drucker bedrucken kann.

Bei Duplex wird angegeben, wie viele Vorder- und Rückseiten ein Farblaserdrucker innerhalb einer Minute schafft. Eine Angabe des Duplex-Wertes ist nur dann möglich, wenn in dem Farblaserprinter eine Duplexeinheit zum automatischen bedrucken der Vorder- und Rückseite verbaut ist. Als Vergleichswert ist daher zunächst immer der Simplex-Wert anzunehmen und zu vergleichen.

Wenn du große Mengen an Dokumenten beziehungsweise viele Seiten druckst oder mehrere Nutzer auf den Farblaserdrucker zugreifen (wie zum Beispiel in einem Büro oder in der Industrie), dann ist die Druckgeschwindigkeit von besonders hoher Bedeutung. Ein Printer der besonders lange braucht um ein Dokument auszudrucken, kann den ganzen Arbeitsablauf verzögern.

Duplexdruck: Automatisch beidseitig drucken

Die Angabe ob eine Duplexeinheit verbaut ist oder nicht gibt wieder, ob der Farblaserdrucker automatisch Vorder- und Rückseite eines Papiers bedrucken kann. Gerade wenn du große Mengen drucken möchtest, ist die Verfügbarkeit von Duplexdruck wichtig für dich.

Wie bereits bei den unterschiedlichen Typen von Farblaserdruckern vorgestellt, ist in manchen von den Geräten eine Duplexeinheit verbaut. Anstatt das bei einem gewollten beidseitigem Druck Papier von dir selbst nochmals manuell eingelegt werden muss, zieht der Drucker mit Duplexdruck das Papier selbst wieder ein und bedruckt automatisch die Rückseite. Dies spart Zeit und einen zusätzlichen Handgriff.

Hierbei solltest du beachten, dass bei manchen Farblaserdruckern ein zusätzliches Druckwerk verbaut ist. Dies ist meistens bei den großen Office-Farblaserdruckern der Fall. Die Farblaserprinter können dann direkt Vorder- und Rückseite bedrucken, ohne das Papier nochmals einziehen zu müssen. Dies erhöht wiederum die Druckgeschwindigkeit deutlich.

Da die meisten Modelle mit Duplexdruck höhere Anschaffungskosten haben, solltest du entscheiden ob die Funktion für dich von Bedeutung ist. Der manuelle Druck ist immer möglich und für den privaten Gebrauch ausreichend.

Lautstärke

Aufgrund der speziellen Bau- und Arbeitsweise von Farblaserdruckern lässt sich für alle Modelle ein bestimmtes mechanisches Geräusch nicht vermeiden. Das Erwärmen der Heizung und das Aufladen der Bildtrommel mit negativer Ladung sorgen bereits für einen gewissen Lärm, im Anschluss muss die Hitze dann durch Lüfter abtransportiert werden.

Richtlinien in Bezug auf Arbeitsstätten haben Grenzwerte bestimmt, sodass die meisten der erhältlichen Drucker sich bereits in einem relativ engen Rahmen der Lautstärke befinden. Empfehlungen zur Reduktion der Lautstärke liegen vor allem darin, die richtige Position des Druckers zu wählen. Dieser sollte auf jeden Fall in einem gewissen Abstand zum Schreibtisch stehen.

Viel mehr entscheidend ist aber, wie schnell der jeweilige Farblaserdrucker vom Betriebs- in den Ruhemodus schaltet. Die meisten Drucker bleiben eine gewisse Zeit in Betriebsbereitschaft, um nicht erneut aufheizen zu müssen. Dies verursacht eine gewisse Lautstärke und kann bei längerer Dauer unangenehm werden.

Installation

In Bezug auf die Installation eines neuen Farblaserdruckers gibt es meist nur wenige Probleme. Die Anbieter wollen den Käufer hierbei mit so wenig Stress wie möglich eine einfache Installation gewährleisten. Hierfür gibt es meist zwei Methoden.

Einige der Anbieter liefern bei einem Neukauf noch immer eine CD mit, die ganz einfach durch die Installation führt und alle notwendigen Treiber enthält. Nach kurzer Zeit ist der Drucker mithilfe der CD bereits druckbereit.

Die meisten neuen Farblaserdrucker hingegen liefern keine CD mehr, vor allem auch im Hinblick auf die vielen Laptops, die kein CD-Laufwerk mehr enthalten. Viel mehr suchen die Betriebssysteme nach dem Anschluss des Druckers per USB selbstständig nach den jeweiligen Treibern und installieren diese automatisch. Dies macht die Installation noch einfacher.

Zusätzliche Funktionen: Scan-/Kopier-/Faxfunktion

Farblaserdrucker mit Zusatzfunktionen bieten dir neben dem eigentlichen Druck je nach Modell die Möglichkeit Dokumente zu kopieren, zu scannen oder zu faxen.

Das Scannen beziehungsweise Kopieren ermöglicht es dir, Dokumente auf einer Glasfläche oberhalb des Farblaserprinters zu positionieren und lesen zu lassen. Wenn neben dem Druck das Scannen und Kopieren von Dokumenten möglich ist, wird meistens von einer 3-in-1 Variante gesprochen.

Die unterschiedlichen Geräte bieten dann jeweils unterschiedliche Möglichkeiten, was du mit deinem eingescannten Dokument machen kannst:

  • Ausdruck einer Kopie
  • Abspeichern auf externem Speichergerät (Schnittstelle muss vorhanden sein, siehe unten beim Support externer Geräte)
  • Senden an eine E-Mail-Adresse
  • Senden an einen Computer
  • Senden an andere mobile Geräte (zum Beispiel Handy oder Tablet)

Bei einer 4-in-1 Variante ist zusätzlich das Faxen von Dokumenten möglich. Dabei wird ein Dokument über das Telefonnetz an andere Faxgeräte, Geräte mit einer Faxfunktion oder Computer gesendet. Ein senden an Computer ist nur dann möglich, wenn diese auch mit der dafür notwendigen Hardware (z.B. einer ISDN-Karte) ausgestattet sind.

Kabelloses Drucken: NFC, WLAN und Co.

Das kabellose Drucken ermöglicht es dir Dokumente vom und an den Farblaserdrucker zu senden. Dabei muss dann kein Netzwerkkabel an deinen Computer und an den Farblaserdrucker angeschlossen werden.

Es gibt verschiedene Funk-Netzwerke, die eine kabellose Übertragung ermöglichen. Die bekannten sind WLAN und NFC, die bereits unter der Typenbeschreibung von Multifunktionsfarblaserdruckern vorgestellt wurden.

Es gibt jedoch auch weitere Möglichkeiten, Dokumente kabellos zu übertragen. Dazu muss bestimmte Software beziehungsweise bestimmte Apps des jeweiligen Herstellers von deinem Farblaserdrucker installiert sein. Die Software und Apps haben je nach Hersteller unterschiedliche Namen und bieten auch eine unterschiedliche Bandbreite an Funktionalitäten an.

Solltest du eine ganz bestimme Art und Weise des kabellosen Drucks bevorzugen, zum Beispiel über Apple AirPrint oder weil du keine NFC-fähigen Geräte besitzt über eine App des Herstellers, solltest du besonders darauf achten welche Möglichkeiten vom jeweiligen Gerät angeboten werden.

Funktionen wie AirPrint ermöglichen es dir von anderen Geräten, wie zum Beispiel vom Smartphone aus, direkt zu drucken.

Support externer Geräte für Sofort-Druck und zum Abspeichern

Bei manchen Farblaserdruckern besteht die Möglichkeit, externe Speichergeräte an einer Schnittstelle anzuschließen. Über den Farblaserdrucker können dann Dokumente auf dem Speichergerät zum Druck ausgewählt werden oder bei einem Multifunktionsfarblaserdrucker eingescannte Dokumente auf dem Speichergerät gesichert werden.

Diese Funktion ist vor allem dann von Vorteil, wenn mehrere Leute auf den Farblaserprinter zugreifen oder du selbst die Funktion schätzt Dokumente auf einem tragbaren Speichergerät direkt drucken oder abspeichern zu können.

Über die Möglichkeit des Sofort-Drucks eines Dokuments in der Schnittstelle kann ebenfalls die Geschwindigkeit des Drucks beschleunigt werden, da die Daten nicht erst über Funk oder Kabel an den Farblaserprinter übertragen werden müssen.

Welche Schnittstellen vorhanden sind, variiert von Gerät zu Gerät. Gängig ist jedoch, dass bei den meisten Farblaserdruckern mit Schnittstellen eine Verbindung eines USB-Geräts möglich ist, zum Beispiel einem USB-Stick oder einer externen Festplatte.

Bedruckbare Medien: das flexible Papiermanagement

Nicht alle Farblaserdrucker bieten neben dem Druck von A4-Papier die Möglichkeit an, auch andere Formate wie zum Beispiel Briefumschläge zu bedrucken. Wie flexibel der Farblaserdrucker für unterschiedliche Papierdokumente genutzt werden kann, hängt von dem integrierten Papiermanagement ab.

So bieten Farblaserprinter mit Papiermanagement meist extra einstellbare Fächer für andere Papierformate an, damit diese auch richtig eingezogen und bedruckt werden können. In der vom Hersteller gelieferten Software beziehungsweise Druckertreiber kann dann ausgewählt werden, welche Art von Papier bedruckt werden soll. So ist ein problemloser Druck verschiedener Formate möglich.

Solltest du daher Wert darauf legen nicht nur Dokumente auf DIN A4 ausdrucken zu wollen, sondern zum Beispiel auch Karten oder Briefumschläge, achte darauf ob der Farblaserdrucker das flexible bedrucken von verschiedenen Papierformaten anbietet.

Druckkosten pro Seite: ein vergleichbares Kriterium?

In einigen Tests und Vergleichen werden ebenfalls die Druckkosten pro Seite angegeben. Bei dieser Angabe und einem Vergleich über Websites und Tests hinweg, solltest du jedoch vorsichtig sein. Da eines der Hauptvorteile von Farblaserdruckern die langfristigen geringeren Kosten im Vergleich zu anderen Drucktechnologien sind, vergleichen einige Tests von Farblaserprintern auch die Druckkosten pro Seite.

Meist werden die Druckkosten pro Seite auf Grundlage der unverbindlichen Preisempfehlung der Tonerkassetten des jeweiligen Herstellers für ihr Gerät berechnet. Andere Seiten berechnen einen Vergleichswert nur anhand der Materialkosten nach einer bestimmten Anzahl an gedruckten Seiten (zum Beispiel die Durchschnittskosten pro Seite nach 30.000 gedruckten Seiten).

Die Preise der Toner variieren jedoch je nach Anbieter und zudem gibt es auch günstigere Alternativen zu den Original Tonerkartuschen der Hersteller. Auch das verwendete Papier senkt oder steigert den Preis pro Seite. Der Vergleich der Druckkosten pro Seite hängt also eher vom Zubehör als maßgeblich vom Farblaserprinter selbst ab.

Bei einem Vergleich auf Grundlage diesem Kriterium solltest du daher darauf achten, wie die jeweiligen Kosten gemessen wurden. Als Richtwert ist das Kriterium dennoch zu berücksichtigen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Farblaserdrucker

Seit wann wird mit Lasern gedruckt und wer hat den ersten Laserdrucker entwickelt?

Der Farblaserdruck basiert auf der Elektrografie von Chester Carlson, der in den 30er Jahren in Zusammenarbeit mit Otto Kornei nach einer Lösung für eine automatische Kopie seiner Unterlagen suchte.

Die Untersuchungen der Elektrofotografie von Chester Carlson gipfelten dann am 22. Oktober 1982 in der ersten Fotokopie. Zur Erstellung dieser waren fast 40 Arbeitsschritte nötig und der Vorgang wurde zu Marketingzwecken „Xerographie“ genannt.

Das dafür gebaute Gerät konnte zunächst nur gemietet werden und die Druckgeschwindigkeit war sehr gering, wobei diese in den darauffolgenden Jahren deutlich gesteigert werden konnte. Die Entwicklung gilt heute als Basis für alle Kopiersysteme, auf für den heutigen Farblaserdrucker.

In der Firma Xerox wurde nach dem Tod von Chester Carlson im Jahre 1969 der erste Laserdrucker von dem Angestellten Gary Starkweather konstruiert. Die damals neuartige Lasermethode wurde zunächst für Kopierer verwendet und wurde zu einem großen Gewinn für die Firma, die hierfür ein Monopol besaß. Im Jahre 1973 erfolgte dann der Verkauf des ersten kommerziellen Laserdruckers.

Nach einem rechtlichen Verfahren gegen die Firma Xerox und ihre Monopolstellung, musste diese ihre Entwicklungspläne offen legen. In Folge wurden immer mehr Unternehmen auf die Technik aufmerksam und nutzen diese bis heute für ihre eigenen Geräte.

Beeinträchtigt das Drucken mit Farblaserdruckern die eigene Gesundheit?

Immer wieder wurde in den letzten Jahren über mögliche gesundheitsschädliche Folgen durch das Einatmen von Tonpartikeln in den Medien berichtet. Ob dies tatsächlich der Fall ist, ist bis heute nicht eindeutig geklärt.

Farblaserdrucker drucken mit einem feinen Pulver (dem Toner), der in einer Tonerkassette eingelassen ist. Dieses Tonerpulver enthält Schwermetalle und andere Stoffe, die beim Druckvorgang freigesetzt werden. Die Emissionen sind dann für dich schädlich, wenn du sie einatmest. Sie stehen im Verdacht die Entstehung von Krebs und andere Krankheiten zu begünstigen.

Jedoch wird dagegen argumentiert, dass moderne Farblaserdrucker beim Druckvorgang so stark erhitzt werden, dass die giftigen Partikel einfach verdampfen. Die freigesetzte Dosierung sei zu gering, um einen Schaden anzurichten. Bis heute ist umstritten, ob ein direkter Zusammenhang zwischen dem drucken mit Farblaserdruckern und gesundheitlichen Schäden besteht.

Wir empfehlen dir daher deinen Farblaserdrucker nicht in einem Raum zu nutzen in dem du dich dauerhaft aufhältst oder darauf zu achten, dass du nach dem Druck lüftest oder das Fenster öffnest, während du druckst.

Welches Papier beziehungsweise Fotopapier ist das richtige für deinen Farblaserdrucker?

Für den Druck von Dokumenten und Text ist kein spezielles Papier für deinen Farblaserdrucker notwendig. Jedoch gibt es verschiedene Arten von Druckerpapier, die sich in Umweltfreundlichkeit, Haltbarkeit, Gewicht und Weißgrad unterscheiden.

Für den privaten Haushalt reicht meist ein standardmäßiges Kopierpapier. Bei Druck von Fotos oder Grafiken empfehlen wir dir spezielles Fotopapier zu verwenden, sodass der Ausdruck eine höhere Qualität hat.

Welche Tonerkartusche ist die richtige für deinen Farblaserdrucker und was kostet diese?

Die Beschaffenheit der Kassette ist auf das jeweilige Gerät angepasst. Beim Kauf einer Tonerkartusche musst du daher darauf achten, dass diese mit deinem Gerät kompatibel ist. Die Tonerkartuschen sind separat erhältlich und kosten je nach Hersteller mal mehr und mal weniger

Sollten dir die Anschaffungskosten für eine Tonerkassette die von dem Hersteller deines Farblaserdruckers vertrieben wird zu hoch sein, kannst du auch auf Tonerkartuschen von Drittanbietern zurückgreifen. Auch hier ist darauf zu achten, dass diese in deinen Farblaserdrucker passen.

Was ist die Bildtrommel und was wird durch sie beeinflusst?

Laserdrucker arbeiten mit dem Prinzip der Elektrophotografie. Die Bildtrommel ist dabei ein 1-2mm starkes Aluminiumrohrstück, welches durch eine Schicht auf der Oberfläche als Photoleiter fungiert. Die Bildtrommel wird über eine Hochspannungsquelle elektrostatisch negativ aufgeladen.

Das Druckbild wird mittels Belichtung durch einen Laserstrahl auf die Bildtrommel übertragen. An den Stellen, an denen Laser auf die Bildtrommel trifft, hebt sich die negative Ladung auf. Durch Drehung wird die Bildtrommel dann an den ebenfalls negativ geladenen Toner herangeführt, der durch Kunstharzanteile seine negative Ladung erhält.

Durch diese negative Ladung haftet er an den zuvor entladenen Stellen der Bildtrommel an. Eine weitere Drehung bringt dann den Toner auf das Papier und das fertige Bild entsteht. Die Bildtrommel ist also mit entscheidend für die Qualität des Drucks.

Pflege und Wartung eines Farblaserdruckers

Grundsätzlich ist für einen Farblaserdrucker im Vergleich zu einem Tintenstrahldrucker wesentlich weniger Reinigung nötig. Da zum Drucken trockenes Material verwendet wird, kann nichts verkleben oder eintrocknen. Eine regelmäßige Wartung ist daher nicht dringend notwendig.

Trotzdem sammelt sich im Inneren von Farblaserdruckern mit der Zeit eine gewisse Menge an Staub an, welche eine vorsichtige Reinigung in gewissen Abständen durchaus rechtfertigt. Vor der Reinigung sollte der Drucker ausgesteckt werden und abgekühlt werden lassen.

Zur Reinigung entnimmst du die Druckkassette und die Papierfächer sowie die Aufnahmerolle. Für gut erreichbare Stellen eignen sich besonders fusselfreie Tücher aus Microfaser, während Wattestäbchen für die Ecken sehr gut geeignet sind.

Für die Reinigung der Aufnahmerolle kannst du das Tuch sehr sparsam mit Wasser anfeuchten. Danach solltest du die Rolle trockenreiben und komplett trocknen lassen. Daneben gibt es aber auch spezielle Reinigungs-Sets für Laserdrucker.

Wie beeinflusst die Technik im Drucker seine Geschwindigkeit?

Die Druckgeschwindigkeit eines Farblaserdruckers bestimmt sich vor allem durch die Drucktechnik sowie die Datenaufbereitung, wobei die Unterschiede oft sehr gering ausfallen.

In Bezug auf die Drucktechnik dominiert bereits das Single-Pass-Verfahren im Vergleich zur Multi-Pass-Technik von älteren Modellen. Beim Multi-Pass-Verfahren muss das Papier während des Drucks so häufig um die Belichtungseinheit laufen, wie Farben enthalten sind. Jede Farbe wird einzeln gedruckt.

Die meisten neuen Modelle arbeiten jedoch bereits mit der Single-Pass-Technik, bei der das Papier nur einmal um die Belichtungseinheit läuft, da alle Farben gleichzeitig gedruckt werden können.
Die Datenaufbereitung des Druckers hängt eng mit der verwendeten Druckersprache zusammen. Je nach Druckersprache, also wie ein PC über den Druckertreiber mit dem Drucker kommuniziert, übernimmt der Drucker oder der PC den Großteil der Seitenaufbereitung.

Bei der Sprache Postscript beispielsweise übernimmt der Drucker die meiste Rechenarbeit, was zu Lasten der Druckgeschwindigkeit gehen kann. Dies liegt daran, dass Drucker meist nicht so viel Leistung aufbringen können wie Computer.

Zusätzlich bestimmt auch die jeweilige Modellausführung die Druckgeschwindigkeit. Laserdrucker mit Duplexeinheiten benötigen oft mehr Zeit, da das automatische Einziehen der Seiten zum beidseitigen Drucken eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Office-Farblaserprinter hingegen erreichen durch ihr großes Leistungsvermögen eine schnelle Druckgeschwindigkeit.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.drucker-infos.de/laserdrucker


[2] https://www.heise.de/ct/ausgabe/2013-10-Gesundheitsgefahren-durch-Laserdrucker-bannen-2323162.html


[3] http://www.deutschlandfunk.de/dokumentenfaelschern-auf-der-spur.676.de.html?dram:article_id=240829


[4] https://www.dirks-computerecke.de/hardware/laserdrucker-reinigen-was-wird-aus-dem-toner.htm

Bildquelle: unsplash.com / André Robillard

Bewerte diesen Artikel


18 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,00 von 5
Redaktion

Veröffentlicht von Redaktion

Die Redaktion von OFFICELUX.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte zu den verschiedensten Themen- und Aufgabengebieten.