Willkommen bei unserem großen Buchscanner Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Buchscanner. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Buchscanner zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Buchscanner kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit Hilfe eines Buchscanners können Sie auf einfache Weise Ihre Bücher digitalisieren und erhalten hochwertige Scans, die Sie im Nachhinein bearbeiten können.
  • Grundsätzlich können Flachbettscanner und Overhead-Scanner als herkömmliche Scannertypen verwendet werden. Buchkantenscanner und V-Buchscanner sind speziell für das Scannen von Büchern optimierte Scanner.
  • Zur Schonung der Buchrücken eignen sich besonders die für das Buchscannen ausgerichteten Scanner, der Buchkanten- sowie der V-Buchscanner.

Buchscanner Test: Das Ranking

Platz 1: Epson Perfection V39 Scanner

Der Perfection V39 Scanner von Epson ist kompakt und bietet alle gängigen Funktionen, die für einen Flachbettscanner typisch sind. Eine hohe Auflösung, geringer Energieverbrauch und ein geringes Gewicht machen ihn zu einem willkommenen Helfer im Büroalltag.

Redaktionelle Einschätzung

Scannertyp / Vorlagenformat / Maße / Artikelgewicht / Farbe

Der Flachbettscanner von Epson ist mit einem Gewicht von 1.5 Kilogramm ein leicht transportabler Scanner.

Mit Maßen von 24.9 x 36.4 x 3.9 Zentimetern eignet er sich besonders für Vorlagen der Größe DIN A4. Durch mehrmaliges Auflegen sind auch Vorlagen größerer Formate möglich.

Der Scanner ist in schwarz erhältlich. Am vorderen Rand enthält er integrierte Tasten für eine schnelle Bedienung.

Welche Vor- und Nachteile ein Flachbettscanner besitzt wird in unserem Ratgeber ausführlich beschrieben.

Auflösung / Scan-Geschwindigkeit / Sensoranordnung

Mit einer hohen Auflösung von 4800 dpi können Vorlagen jeglicher Art eingescannt werden.

Da der Scanner zu den Zeilenscannern gehört, wird eine detailgetreue Abbildung der Scans unterstützt.

Was genau einen Zeilenscanner auszeichnet und welche weiteren Vor- und auch Nachteile er mit sich bringt, erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber.

Eine Scan-Geschwindigkeit von 10 Sekunden je Seite ist für einen Flachbettscanner ansehnlich.

Übertragung an den PC / Ausgabe-Formate / Tagesvolumen / Betriebssystem

Ausgabe-Formate sind nur in geringem Ausmaß vorhanden. Für Texte bietet der Perfection V39 ausschließlich das PDF-Format. Eine einfache Bearbeitung des gescannten Inhalts ist demnach nicht möglich.

Für Bilder können zwei Speicherformate ausgewählt werden. Für verlustfreies Speichern bietet der Scanner das TIFF-Format an, für geringe Speicherkapazitäten das JPG-Format, bei dem aber eine komprimierte Bildqualität resultiert.

Die digitalen Inhalte können über die TWAIN-Schnittstelle oder den USB-Anschluss an den PC weitergeleitet werden. Der Scanner ist sowohl mit Windows als auch Mac kompatibel.

Lichtquelle / Energieverbrauch

Mit einem geringen Energieverbrauch von lediglich 2.5 Watt liegt der Perfection V39 weit vorne.

Unterstützt wird der geringe Verbrauch durch sparsame LED-Lichter, die für eine optimale Ausleuchtung der Vorlage während des Scanvorgangs sorgen. Auf schlechte äußere Lichtquellen muss deshalb keine Rücksicht genommen werden.

Kundenbewertungen
Knapp 80% positive Rückmeldung erhält der Flachbettscanner von Epson derzeit.

Speziell hervorgehoben wird dabei:

  • Wertige Verarbeitung
  • Schnelle Installation
  • Sofort scanbereit
  • Leichte Bedienung
  • Geringe Maße

Besonders betonen möchten wir hier die kompakte Größe des Gerätes, seine leichte Bedienung und die schnelle Installation. Ein Start direkt nach Erwerb des Gerätes ist somit gewährleistet.

Lediglich 15% aller Rezensenten gaben dem Scanner eine schlechte Bewertung.

Folgende Punkte wurden für nicht akzeptabel gehalten:

  • Umständliche, nicht intuitive Software
  • Sehr lautes Gerät
  • Kein Ein-und Ausschaltknopf, sobald per USB-Kabel an Strom angeschlossen ist der Scanner angeschaltet
  • Benötigt mehr Zeit als angegeben
  • Bilder und Grafiken werden mit schwachen Farben abgebildet
  • Schlechte Scharniere

Die Software wird von einigen Rezensenten als kompliziert beschrieben. Andere Kunden widersprechen dieser Aussage jedoch. Auch bei der Darstellung von Bildern sind unterschiedliche Meinungen abgebildet.

FAQ
Funktioniert der TWAIN-Treiber direkt aus Anwendungen (z.B. Irfanview) heraus?

Ja. In Irfanview ist das möglich. Der TWAIN-Treiber muss lediglich ausgewählt werden und schon kann mit dem Scannen begonnen werden.

Kann man mehrere gescannte Seiten in einer PDF-Datei speichern?

Ja. Das ist problemlos möglich, muss nur in der verwendeten Software eingestellt werden.

Wird ein USB-Kabel mitgeliefert und wie lang ist dieses?

Ja. Ein USB-Kabel ist im Lieferpaket inbegriffen und besitzt eine Länge von 150 Zentimetern.

Was kann man machen, wenn beim Scannen eines doppelseitig bedruckten Papieres ein Durchscheineffekt entsteht?

Hier kann entweder eine dunkle Pappe auf die Vorlage gelegt werden oder die Beleuchtung des Scanners in den Einstellungen runtergeregelt werden.

Braucht der Scanner lange um sich aufzuwärmen?

Nein. In der Regel ist der Scanner in etwa 5 Sekunden betriebsbereit.

Ist der Scanner auch mit Linux kompatibel?

Offiziell werden von Epson nur Windows und Mac als kompatible Betriebssysteme aufgezählt. Es gibt jedoch Kunden, die von einer Funktionsfähigkeit mit Linux berichten.

Ist es möglich, auch nur einen ausgewählten Teil einer DIN A4 Vorlage einzuscannen?

Ja. Mithilfe des Vorschaufensters sollte es möglich sein, einen Scanbereich vor dem Scanvorgang festzulegen. Alternativ kann mit der mitgelieferten Software im Anschluss der Scan zurechtgeschnitten werden.

Enthält der Scanner einen Standfuß?

Ja. Dieser ist im Boden des Scanners enthalten und kann ausgeklappt werden.

Platz 2: Canon Lide 220 Scanner

Platz 3: Epson Perfection V370 Photo Flachbettscanner

Platz 4: IPEVO Ziggi-HD Plus Dokumentenkamera

Die Ziggi-HD Plus Dokumentenkamera eignet sich besonders für großformatige Vorlagen. Durch kompakte Maße kann sie gut an verschiedenen Orten eingesetzt werden. Eine hohe Anzahl an Megapixeln führt zu hochwertigen Scanergebnissen.

Redaktionelle Einschätzung

Scannertyp / Vorlagenformat / Maße / Artikelgewicht / Farbe

Der Ziggi-HD Plus Scanner ist kein Scanner im herkömmlichen Sinne. Er stellt viel mehr eine an einem Stativ befestigte Digitalkamera dar, mit der die geöffnete Vorlage abfotografiert wird.

Die Stativfußmaße von 12.4 x 8.1 Zentimetern liegen im Mittelfeld bei Betrachtung ähnlicher Produkte. Die Kamera befindet sich auf einer Höhe von 26.9 Zentimetern. Dieser Wert ist relativ hoch und ermöglicht das Abfotografieren von großen Vorlagen bis zum DIN A3 Format.

Durch ein Gewicht von lediglich 1.1 Kilogramm kann der Ziggi-HD Plus gut transportiert werden. Ein geringes Gewicht ist jedoch grundsätzlich für Overhead-Scanner kennzeichnend.

Der Scanner ist grau, steht auf einem rechteckigen Quader und besitzt ein Gelenk etwa in der Mitte des Statives, so dass auch geringere Höhen einstellbar sind.

Welche Vor- und Nachteile ein Overhead-Buchscanner besitzt wird in unserem Ratgeber ausführlich beschrieben.

Auflösung / Scan-Geschwindigkeit / Sensoranordnung

Ein Wert für die Scan-Auflösung und die Art der Sensoranordnung kann hier nicht gegeben werden, da die Vorlagen mithilfe der Digitalkamera abfotografiert werden.

IVEPO gibt allerdings einen vergleichbaren Wert von Megapixeln an. Bei der Zigg-HD Plus Kamera liegt dieser Wert bei maximal 3264×2448 Pixeln, was 8 Megapixeln entspricht.

Bei Digitalkameras wird auch die Scan-Geschwindigkeit in einem anderen Maß gemessen, als bei herkömmlichen Scannern. Die Angabe erfolgt in FPS, was so viel bedeutet wie Bilder pro Sekunde.

Die Ziggi-HD Plus bietet die Möglichkeit bei einer Auflösung von 8 Megapixeln etwa 15 Bilder pro Sekunde aufzunehmen, bei einer geringeren Auflösung von 2 Megapixeln sind es ca. 30 Bilder pro Sekunde.

Übertragung an den PC / Ausgabe-Formate / Tagesvolumen / Betriebssystem

Als Ausgabe-Formate werden lediglich JPG und PDF angeboten. Bilder können demnach ausschließlich in komprimierter Form abgespeichert, Texte nur schwer bearbeitet werden.

Eine maximale Anzahl an scannbaren Seiten pro Tag ist nicht gegeben.

Der Scanner verfügt über eine TWAIN-Schnittstelle, über welche die fotografierten Seiten direkt an den PC übertragen werden können. Er ist mit den Betriebssystemen Windows und Mac kompatibel.

Lichtquelle / Energieverbrauch

Am Scanner ist keine Lichtquelle angebracht. Hier ist es sehr wichtig, dass Sie für ausreichend externes Licht sorgen. Besonders eignet sich hierfür eine große Schreibtischlampe, die neben dem Scanner aufgestellt wird.

Bei guten Tageslichtverhältnissen kann es auch vorkommen, dass keine externe Lichtquelle benötigt wird. In diesem Fall sind Sie jedoch sehr eingeschränkt, was den Zeitpunkt des Scannens betrifft.

Bedenken Sie bitte, dass die Qualität Ihrer Scans vom vorhandenen Licht abhängig ist!

Aufgrund der fehlenden Lichtquelle liegt der Energieverbrauch gerade einmal bei 1 Watt, was für Scanner sehr gering ist.

Kundenbewertungen
Fast 90% aller Rezensenten bewerten derzeit den Overhead-Scanner mit 4 oder 5 Sternen.

Als nützliche Produktbestandteile dabei im Besonderen diese Punkte benannt:

  • Klein und handlich
  • Guter Sensor
  • Schwerer Fuß für festen Halt
  • Freundlicher und schneller Support des Herstellers
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gute Software
  • Zoom-Möglichkeit durch Bewegung der Kamera
  • Einfache Bedienung

Besonders die mobilen Maße und die gut funktionierende Software fallen hier positiv auf. Hier erhält man gute Qualität für sein Geld.

Schlechte Bewertungen erhielt der Scanner bisher keine. Trotzdem werden ein paar Kleinigkeiten auch in den positiven Rezensionen bemängelt:

  • Keine Lichtquelle vorhanden
  • Beigelegtes USB-Kabel ist etwas kurz
  • Kein optischer Zoom möglich
  • Scharniere sind etwas instabil

Die fehlende Lichtquelle muss beim Kauf unbedingt bedacht werden um die Qualität der Scans zu gewährleisten.

Ein zu kurzes Kabel und instabile Scharniere sind subjektive Einzelmeinungen der Kunden, hier kommt es ganz auf Ihre eigene Einschätzung an.

“FAQ”
Ist das Scannen von DIN A3 Formaten ohne große Einstellungen möglich?

Ja. Der Scanner ist für das Scannen von DIN A3 Formaten ausgelegt. Bei Erhöhung des Stativs um einen Stapel dicker Bücher können sogar etwas größere Formate gescannt werden. Durch die Verstellung des Scharniers in der Mitte des Stativs ist außerdem ein einfaches Scannen kleinerer Formate möglich.

Besitzt die Kamera einen direkten Auslöser am Gerät?

Ein direkter Auslöser ist vorhanden. Um den Scan allerdings auf den PC zu übertragen, muss eine kompatible Software installiert sein.

Kann der Scanner auch an eine digitale Tafel angeschlossen werden?

Ja. Via USB-Kabel können die beiden Geräte problemlos verbunden werden. So können Sie bei Vorträgen Live-Ausschnitte aus Büchern oder Dokumenten zeigen.

Ist das Gerät auch mit Linux kompatibel?

Ja. Auch unter Linux ist der Scanner funktionsfähig, auch wenn nur Windows und Mac als kompatible Betriebssysteme offiziell aufgeführt werden. Zu bedenken ist jedoch, dass unter Umständen ein separates Softwarepaket angeschafft werden muss.

Wie viele Zentimeter muss sich die Kamera mindestens oberhalb der Vorlage befinden?

Um ein hochwertiges Scan-Ergebnis zu erhalten, sollten Sie einen Mindestabstand von etwa 10 Zentimetern wahren.

Können live-Bilder gespiegelt werden?

Ja. Mit der IPEVO-Presenter-Software ist es möglich, das live-Bild sowohl horizontal als auch vertikal zu spiegeln.

Ist auch eine Videoaufzeichnung mit Ton möglich?

Ja. Der Scanner enthält auch ein eingebautes Mikrofon, durch das eine Tonaufzeichnung ermöglicht wird.

Kann die Kamera auch an ein Tablet mit dem Betriebssystem Android angeschlossen werden?

Das ist nicht möglich, da der Scanner nicht mit Android kompatibel ist. Alternativ gibt es die iZiggi-HD Kamera mit WLAN, die auch mit Tablets kompatibel ist.

Wie lang ist das mitgelieferte USB-Kabel?

Das Kabel besitzt eine Länge von 153 Zentimetern.

Platz 5: Plustek OpticBook 3800 Buchscanner

Der Plustek OpticBook 3800 eignet sich besonders für qualitativ hochwertige Scans. Hierfür muss auf eine sehr schnelle Scan-Geschwindigkeit verzichtet werden, die benötigte Zeit liegt allerdings im Rahmen. Mithilfe des beigelegten brauchbaren Softwarepaketes und der verschiedenartigen Ausgabeformate können Scans gut bearbeitet werden.

Redaktionelle Einschätzung

Scannertyp / Vorlagenformat / Maße / Artikelgewicht / Farbe

Plustek bietet mit dem OpticBook 3800 einen Buchkantenscanner der Mittelgröße an. Seine Maße betragen 45.3 x 28.5 x 10.5 Zentimeter.

Sein Gewicht von 3.4 Kilogramm liegt im unteren Bereich der Gewichtsklassen.

Die zu scannenden Vorlagen sollten eine Größe von DIN A4 bestenfalls nicht überschreiten. Bei größeren Formaten muss mehrmals aufgelegt und anschließend zusammengefügt werden.

Der Scanner ist in schwarz erhältlich. Er bietet seitlich große Tasten, um am Gerät selbst Einstellungen vornehmen zu können.

Weitere Informationen zu den Vor- und Nachteilen eines Buchkantenscanners finden Sie in unserem Ratgeber.

Auflösung / Scan-Geschwindigkeit / Sensoranordnung

Mit einer Auflösung von 1200 dpi liegt der OpticBook 3800 Scanner im oberen Bereich unter den vergleichbaren Produkten. Diese wird durch die Anordnung der Sensoren in Zeilen unterstützt.

So sind auch farbreiche Grafiken und Bilder qualitativ hochwertig scannbar.

Was genau einen Zeilenscanner auszeichnet und welche weiteren Vor- und auch Nachteile er mit sich bringt, erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber.

Eine Seite scannt dieser Buchkantenscanner in etwa 7 Sekunden ein. Der Wert liegt deutlich über den Angaben vergleichbarer Geräte. Wer in kurzer Zeit viele Seiten einscannen möchte, muss hier mehr Zeit einplanen.

Übertragung an den PC / Ausgabe-Formate / Tagesvolumen / Betriebssystem

Eingescannte Bilder können anschließend im JPG- oder TIF-Format nach Bedarf komprimiert, oder ohne Verluste abgespeichert werden.

Für die Speicherung von Text bietet der Scanner das DOC-Format. So können Sie den Text nach dem Scannen schnell bearbeiten. Auch eine Speicherung als PDF ist möglich. Dieses Format eignet sich vor allem, falls die Scans direkt weitergeleitet werden sollen. Eine Bearbeitung ist hier trotzdem möglich, jedoch aufwendiger. Eine Übertragung der Inhalte in Tabellenform ermöglicht außerdem das vorhandene XLS-Format.

Da das maximale Tagesvolumen jedoch durch 2500 Seiten begrenzt ist, eignet sich dieser Scanner besser für Personen, die auf Qualität anstelle von Quantität achten. Eine langsamere Scan-Zeit unterstreicht in der Regel die hochwertige Qualität der Scans.

Diese können anschließend per TWAIN-Schnittstelle oder USB-Anschluss an den PC übertragen werden. Für diesen Scanner müssen Sie das Betriebssystem Windows nutzen.

Lichtquelle / Energieverbrauch

Der Plustek OpticBook 3800 Scanner verwendet LEDs für die Ausleuchtung der zu scannenden Seiten. Dadurch ist ein tageslichtunabhängiges Scannen möglich. Die Leuchtdioden sind eine recht sparsame Möglichkeit des Lichteinsatzes. Dies bestätigt sich im Energieverbrauch des Scanners, der mit 18 Watt sehr sparend einzustufen ist.

Kundenbewertungen
Der Opticbook 3800 Scanner von Plustek erhält derzeit rund 72% positive Bewertungen.

Positiv hervorgehoben werden dabei insbesondere:

  • Funktionstasten für Farbmodus und Löschen direkt am Gerät
  • Akzeptable Geschwindigkeit
  • Viele nützliche Funktionen der Software
  • Problemlose Installation
  • Software gut verständlich
  • Sehr gute Qualität der Scans
  • Auch für Handgeschriebenes nutzbar

Die Redaktion möchte hier besonders die positiv bewertete Software hervorheben, die bei konkurrierenden Produkten häufig bemängelt wird. Hierbei ist vor allem die besondere Funktion „automatisches Drehen einer Buchseite um 180 Grad“ zu nennen, die ein schnelleres Einscannen ermöglicht.

Rund 24% der Rezensenten sind mit dem Scanner nicht besonders zufrieden.

Folgende negative Aussagen werden hierbei häufig gemacht:

  • Kein automatischer Randbeschnitt möglich
  • Autosicherung funktionierte nicht
  • Glasplatte ist relativ weit vom Rand entfernt
  • Fehlermeldung wenn andere Scanner im System vorhanden sind
  • Mangelnder Support vom Hersteller
  • Ausschließlich Netzstecker für UK mitgeliefert
  • Fingerdrücke am inneren Vorlagenglas

Der fehlende automatische Seitenzuschnitt macht sich besonders bei vielen eingescannten Seiten negativ bemerkbar, da hier ein großer Mehraufwand entsteht und Seiten nach manueller Bearbeitung oft ungleichmäßig groß werden.

Dem Netzsteckerproblem kann auf einfache Weise mit einem Adapter entgegengewirkt werden, der in vielen Haushalten vorhanden oder günstig erworben werden kann.

Die Glasplatte scheint bei diesem Scanner tatsächlich etwas weiter vom Geräterahmen entfernt zu sein als bei der Konkurrenz, so dass hier mit einem Fehlen des Buchinneren von knapp einem Zentimeter gerechnet werden muss.

Bei allen weiteren Mängeln gehen wir eher von Einzelfällen aus, die durch Umtausch- und Reklamationsmöglichkeiten häufig einfach gelöst werden können.

“FAQ”
Wird ein passendes Kabel für den USB-Anschluss mitgeliefert?

Ja. In der Regel befindet sich ein kompatibles Kabel im Lieferumfang.

Sind auch weitere Formate für das Speichern von Bildern möglich?

Ja, durch verschiedene Softwareangebote können Bilder auch in anderen Formaten gespeichert werden. Die beiliegende Software BookPavilion bietet beispielsweise zusätzlich zum JPG und TIF-Format das BMP und PNG-Format.

Mit wie viel Speicherplatz muss ich für ein vollständig eingescanntes und durchsuchbares Buch in PDF-Format rechnen?

Das hängt ganz von der Seitenzahl, der Buchart und der verwendeten Software ab. Bücher, die ausschließlich Text enthalten, benötigen für 100 DIN A4 Seiten wohl etwa 100kB. Werke mit vielen integrierten Bildern und Grafiken und einem komplizierten Layout kommen je nach Seitenzahl auf 20-200 MB. Dies hängt zusätzlich von der Speicherart der Bilder ab. Im komprimierten JPG-Format ist der benötigte Speicherplatz geringer.

Läuft dieser Scanner auch unter Windows XP?

Ja, das ist möglich. Der OpticBook 3800 läuft weiterhin unter Windows Vista/7/8 und 10.

Platz 6: Plustek OpticBook 4800 Buchscanner

Der Plustek OpticBook 4800 bietet beste Scan-Qualität trotz seiner geringen Produktmaße. Er ist durch angebrachte Tasten am Gerät sehr leicht bedienbar und bietet Ausgabe-Formate für Text, Bilder und Tabellen. Durch die Nutzung der patentierten Buchkante am Scanner geht nur wenig Text im Buchinneren verloren.

Redaktionelle Einschätzung

Scannertyp / Vorlagenformat / Maße / Artikelgewicht / Farbe

Der Buchkantenscanner OpticBook 4800 von Plustek zeichnet sich durch seine geringen Maße aus. Mit 49.1 x 29.1 x 10.2 Zentimetern zählt er zu den kleineren Scannern dieser Variante.

Auch ein Gewicht von lediglich 3.4 Kilogramm ist kaum zu unterbieten.

Durch die kleine Auflagefläche können maximal Vorlagen in DIN A4 Format gescannt werden.

Der Scanner ist schwarz mit silbernen Metalltasten an der Seite, die sehr hochwertig aussehen.

Weitere Informationen zu den Vor- und Nachteilen eines Buchkantenscanners finden Sie in unserem Ratgeber.

Auflösung / Scan-Geschwindigkeit / Sensoranordnung

Als Zeilenscanner mit einer Auflösung von 1200 dpi eignet sich der Scanner auch bestens für Dias, Grafiken oder Bilder mit vielen Farbverläufen.

Was genau einen Zeilenscanner auszeichnet und welche weiteren Vor- und auch Nachteile er mit sich bringt, erfahren Sie ebenfalls in unserem ausführlichen Ratgeber.

Der Scanner erledigt dies mit einer Scan-Geschwindigkeit von etwa 3.6 Sekunden. Mit diesem Wert liegt er im Mittelfeld der Buchkantenscanner. Durch die herausragende Auflösung geht dieser Wert auf jeden Fall in Ordnung.

Übertragung an den PC / Ausgabe-Formate / Tagesvolumen / Betriebssystem

Der Buchkantenscanner bietet für Texte das leicht bearbeitbare DOC-Format sowie das PDF-Format. Zusätzlich bietet er die Möglichkeit, die Scans im XLS-Format abzuspeichern, sodass Sie die digitalisierten Inhalte auch in Tabellenform vorliegen haben.

Für Bilder wird lediglich das JPG- und das TIF-Format angeboten. Trotz hoher Auflösung eignet sich der Scanner demnach nicht unbedingt für die nachträgliche Verarbeitung von Dias, da diese nicht optimal abgespeichert werden können.

Pro Tag können Sie ungefähr 2500 Seiten einscannen. Verglichen mit ähnlichen Produkten ist dieser Wert gering. Für die private Nutzung sollte er dennoch ausreichen. Sollte der Anwendungsbereich eine Bibliothek mit öffentlichem Zugang für die Nutzer sein, ist dieses Maximum in der Regel zu gering.

Die Scans können entweder per USB-Anschluss oder mithilfe der enthaltenen Software über die TWAIN-Schnittstelle bequem übertragen und anschließend bearbeitet werden.

Kompatibel ist der Scanner laut Angabe des Herstellers lediglich mit Windows.

Lichtquelle / Energieverbrauch

Um die Vorlage auszuleuchten, verwendet der OpticBook 4800 Scanner LEDs.

Mit einem Energieverbrauch von 36 Watt liegt er im Mittelfeld vergleichbarer Scanner.

Kundenbewertungen
Etwa 60% aller Rezensenten bewerten das Produkt derzeit mit 4 oder 5 Sternen.

Überzeugt haben besonders diese Merkmale:

  • Schnelles und unkompliziertes Scannen
  • Direkt einsatzbereit
  • Umweltfreundliche LEDs verwendet
  • Schmale Buchkante
  • Bietet einzelne Tasten für Schwarz-Weiß/Graustufen/Farbe
  • Löschtaste am Scanner vorhanden

Die am Gerät angebrachten Tasten zur direkten Auswahl des Farbmodus sowie zum sofortigen Löschen misslungener Scans zeichnen diesen Scanner besonders aus. So kann viel Zeit gespart werden. Unterstützt wird dieser Vorteil durch die sofortige Einsatzbereitschaft des Scanners, der keine nennenswerte Aufwärmzeit benötigt.

Zu bemängeln gibt es von etwa 40% der Rezensenten bei diesem Scanner Folgendes:

  • Billiges Gehäuse
  • Software zur Bearbeitung der Scans ist unübersichtlich
  • Scan-Geschwindigkeit ist langsamer als angegeben
  • Kein abnehmbarer Deckel
  • Standardsoftware ist veraltet
  • Sehr kurze Bedienungsanleitung
  • Verpixelte Scans bei hoher Auslastung des PCs
  • Unfreundlicher Kundenservice
  • Mangelhafte Komptabilität mit Mac

Besonders am Gehäuse des Scanners scheint Plustek gespart zu haben. Was außerdem nicht sein dürfte, ist die verminderte Qualität der Scans bei hoher PC-Auslastung.

Da Sie bei einem Scan-Vorgang jedoch ohnehin kaum Zeit haben, sich intensiv mit anderen Aufgaben zu beschäftigen, können Sie diesem Problem entgehen, indem Sie nicht benötigte Tabs und Dokumente während des Scannens schließen.

“FAQ”
Bietet der Scanner die Möglichkeit, innerhalb einer gescannten Datei nach Schlüsselwörtern zu suchen?

Ja. Der Plustek OpticBook 4800 ist mit einer OCR-Software ausgestattet, sodass eingescannter Text durchsucht werden kann.

Wie wird der Scanner mit Strom versorgt?

Im Lieferpaket ist ein externer Stromadapter enthalten.

Welche Softwarepakete sind im Lieferumfang enthalten?

Die Dokumenten- und Bildverarbeitungsprogramme ImageFolio und PageManager 7.0 von Presto! sowie die Programme Plustek DI Capture, Plustek Book Pavilion und Plustek DI Express.

Welche Farbtiefe besitzt der Scanner?

Im Farbmodus besitzt der Scanner eine Tiefe von 24 Bit, was 16,7 Millionen Farben entspricht. Im Graustufenmodus liegt er bei 16 Bit.

Reicht die Helligkeit der LED-Lichter aus, um die Vorlage vollständig auszuleuchten?

Ja. Die LEDs sind sehr hell. Es wird sogar im Handbuch darauf hingewiesen, nicht direkt in das strahlende Licht zu blicken, da die Lichter so hell sind.

Können mehrere Scans auch in einer einzigen Datei gespeichert werden?

Ja. Über die Software ist wählbar, ob die Dateien einzeln oder gemeinsam in einer Datei gespeichert werden sollen.

Kann das Gerät nur mit Windows genutzt werden?

Offiziell ja. Es gibt jedoch Nutzer, die auch von einer Funktionsfähigkeit bei Verwendung eines Mac-Gerätes sprechen.

Platz 7: Microtek XT3300 Bookscanner

Der Microtek XT3300 steht Ihnen als sehr kompakter Buchkantenscanner zur Verfügung. Eine hohe Auflösung sorgt für eine gute Scan-Qualität. Für die komfortable Weiterverarbeitung der digitalen Inhalte sollten Sie jedoch zusätzliche Software erwerben. Preislich hängt dieser Scanner seine Konkurrenten weit ab.

Redaktionelle Einschätzung

Scannertyp / Vorlagenformat / Maße / Artikelgewicht / Farbe

Microtek bietet mit dem XT3300 einen sehr kompakten Buchkantenscanner an. Mit Maßen von 44.3 x 27.8 x 9 Zentimetern nimmt er nicht besonders viel Platz in Ihrem Büro ein.

Besonders die geringe Höhe lässt ihn nicht wuchtig erscheinen. Diese lässt allerdings auch nur Vorlagen mit maximalem DIN A4 Format zu.

Sein geringes Gewicht von nur 3 Kilogramm ist Rekordhalter bei diesem Scannertyp. Das weiße Design mit grauer Umrandung lässt ihn zudem edel erscheinen.

Weitere Informationen zu den Vor- und Nachteilen eines Buchkantenscanners finden Sie in unserem Ratgeber.

Auflösung / Scan-Geschwindigkeit / Sensoranordnung

Die hohe Auflösung von 1200 dpi lassen auch das qualitative Scannen von Bildern und Grafiken zu.

Dies erledigt der Scanner mit einer Scan-Geschwindigkeit von 3 Sekunden pro Seite. Dieser Wert befindet sich im oberen Mittelfeld. Vergleichbare Geräte sind in häufig langsamer. Grundsätzlich gilt, dass Scanner für eine brauchbare Qualität nicht zu schnell scannen sollten. Der XT3300 erfüllt dieses Kriterium, nimmt aber auch nicht zu viel Zeit in Anspruch.

Die Bauweise als Zeilenscanner unterstützt die hochwertige Scan-Qualität.

Was genau einen Zeilenscanner auszeichnet und welche weiteren Vor- und auch Nachteile er mit sich bringt, erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber.

Übertragung an den PC / Ausgabe-Formate / Tagesvolumen / Betriebssystem

Wahlweise können Scans über die TWAIN-Schnittstelle oder den USB-Anschluss an den PC übertragen werden. Sie können hierfür das Betriebssystem Windows oder Mac nutzen.

Besonders für Bilder bietet der Scanner einige Ausgabe-Formate an. Neben der stark komprimierten Lösung des JPGs, sind auch die Formate TIF und BMP für das verlustfreie Speichern anspruchsvoller farbiger Bilder möglich. Auch die Verwendung des Formats BMP, welches für das optimale Speichern von Dias bekannt ist, ist möglich.

Für Text bietet der XT3300 ausschließlich das PDF-Format an. Dies verwehrt Ihnen eine einfache Bearbeitung von Textseiten nach dem Scannen.

Lichtquelle / Energieverbrauch

Mit einem Energieverbrauch von nur 15 Watt hat dieser Buchscanner unter den vergleichbaren Produkten die Nase vorne.

Zum Scannen verwendet er, wie bei Buchscannern üblich, integrierte LEDs. Dies macht das Scannen zu jeder Tageszeit möglich. Gleichzeitig unterstützt diese Art der Lichtquelle den niedrigen Energieverbrauch.

Kundenbewertungen
Der Buchscanner XT3300 von Microtek erhielt bisher 37,5% positive Rezensionen.

Folgende Vorteile gehen aus diesen Bewertungen hervor:

  • Automatik-Modus verfügbar, für Scannen ohne weiteren Tastendruck
  • Sehr gute Scan-Qualität
  • OCR-Software ist sehr gut
  • Gute LED Beleuchtung

Besonders hervorzuheben ist hierbei die ausgezeichnete Qualität, die der Scanner zu einem geringen Preis bietet. Die ausreichende Beleuchtung macht sich zusätzlich im Scan-Ergebnis bemerkbar.

Durch die Möglichkeit den Automatik-Modus zu wählen, kann viel Zeit eingespart werden.

Rund 50% gaben dem Scanner nur 1 oder 2 von 5 möglichen Sternen.

Bemängelt wurde unter anderem:

  • Software liegt in abgespeckter Version bei und ist nicht intuitiv
  • Probleme bei der Installation
  • OCR-Software nicht auf das Scannen von Büchern spezialisiert
  • Viele Öffnungen, wodurch Scanner schnell verschmutzt
  • Schneller Verschleiß

Aus den teils widersprüchlichen Rezensionen lässt sich ableiten, dass die Scan-Qualität und die verbaute Technik des Microtek XT3300 vorteilhaft ist.

Die vorhandene Software scheint als Grundausstattung gut zu funktionieren, wer allerdings mehr Funktionen nutzen möchte, sollte diese kostenpflichtig upgraden.

Besonders für das Einscannen von Büchern sollte auf eine Softwareerweiterung zurückgegriffen werden. Das fällt besonders negativ zu Buche, handelt es sich bei diesem Scanner doch um einen Buchkantenscanner, der für das Scannen von Büchern optimiert sein sollte.

“FAQ”
Funktionieren Scanner und mitgelieferte Software unter Win10?

Ja, der Scanner ist unter Windows 7/ 8 und 10 einsetzbar.

Warum kann man teilweise mit den Funktionstasten des Scanners arbeiten, teilweise nur mit Keyboard oder Maus?

Im Normalfall sollte beides unabhängig voneinander möglich sein. Liegen hier Probleme vor, ist in aller Regel die Software fehlerhaft.

Geht bei einem Scanvorgang viel Text im Buchinneren verloren?

Dem Scanner ist es nicht möglich, die innersten 2-3 Millimeter eines Buches zu erfassen. Dies spielt jedoch nur bei Büchern eine Rolle, die eine Grafik enthalten, welche sich über die gesamte Doppelseite erstreckt. Bei reinen Textseiten ist keine Einschränkung bemerkbar.

Können auch größere Formate als DIN A4 eingescannt werden?

Dies ist durch mehrmalige Auflage der Vorlage möglich. Mithilfe der beiliegenden Software oder vergleichbarer Freeware können Sie die einzelnen Dateien anschließend zusammenfügen.

Platz 8: Fujitsu SV600 ScanSnap Dokumentenscanner

Der ScanSnap SV600 Dokumentenscanner von Fujitsu besitzt ein recht großes Stativ, wodurch er sich besonders für das Scannen großer Formate eignet. Verwendet wird hierfür eine hochwertige Kamera. Durch seine Schnelligkeit und ein umfangreiches Softwarepaket können Vorlagen zügig gescannt und bearbeitet werden.

Redaktionelle Einschätzung

Scannertyp / Vorlagenformat / Maße / Artikelgewicht / Farbe

Der Fujitsu ScanSnap SV600 gehört zur Familie der Overhead-Buchscanner. Zum Scannen des Buches wird eine Kamera verwendet, die sich an einem Stativ befestigt senkrecht über dem aufgeschlagenen Buch befindet. Dadurch ist der Scanner mit fast 40 Zentimetern recht hoch.

Am Fuße des Stativs befindet sich eine Platte zur Auflage der Bücher, deren Maße 15,6 x 21 Zentimeter betragen. Zu scannende Bücher können jedoch über die Ränder herausragen, sodass Formate bis DIN A3 scannbar sind.

Durch sein Stabiles Stativ kommt der Dokumentenscanner von Fujitsu auf ein Gewicht von 3 Kilogramm. Im Vergleich zu anderen Overhead-Buchscannern ist das viel, verglichen mit anderen Scannertypen wenig.

Der Scanner ist überwiegend weiß und besitzt einen schwarzen Fuß sowie eine schwarze Umrandung der Kamera.

Welche Vor- und Nachteile ein Overhead-Buchscanner besitzt wird in unserem Ratgeber ausführlich beschrieben.

Auflösung / Scan-Geschwindigkeit / Sensoranordnung

Scans werden mithilfe einer beweglichen Kamera erstellt, welche die Vorlage zeilenweise abscannt.

Was genau einen Zeilenscanner auszeichnet und welche weiteren Vor- und auch Nachteile er mit sich bringt, erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber.

Mit einer Scan-Geschwindigkeit von ca. 3 Sekunden liegt der Scanner etwas über dem Durchschnitt, wenn man Overhead-Scanner miteinander vergleicht. Obwohl er etwas langsamer scannt, lässt sich keine verbesserte Qualität der Scans erkennen.

Mit einer Auflösung von 285 dpi liegt er hingegen etwas unterhalb seiner Konkurrenzprodukte. Für das Scannen von Texten sollte der Buchscanner ausreichen, auch wenn er knapp unter dem kritischen Wert von 300 dpi liegt.

Wer allerdings Bücher mit einigen Grafiken besitzt, oder auch anderweitige Dokumente einscannen möchte, wird hier nicht glücklich werden.

Übertragung an den PC / Ausgabeformate / Tagesvolumen / Betriebssystem

Die relativ geringe Auslösung zeichnet sich auch bei den Ausgabe-Formaten ab. Möglich sind PDF und DOC, die sich für das Speichern von Texten eignet, XLS für die Umwandlung des Textes in Tabellen sowie JPG für einfache Bilder. Sie sollten jedoch nicht die Absicht haben, diese bearbeiten zu wollen.

Der ScanSnap SV600 besitzt keine TWAIN-Schnittstelle. Über einfachen Knopfdruck am Gerät lässt er sich dadurch sehr einfach bedienen. Eine spätere Bearbeitung am PC wird dadurch jedoch aufwendiger.

Per USB-Kabel oder WLAN können die digitalen Inhalte an den PC übermittelt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie mit dem Betriebssystem Windows oder Mac arbeiten.

Durch die fehlende TWAIN-Kompabilität müssen Sie allerdings jede eingescannte Seite einzeln in einem Bildbearbeitungsprogramm öffnen. Alternativ können Sie eine andere, nicht standardisierte, Software nutzen.

Der Scanner zeichnet sich durch ein umfangreich mitgeliefertes Softwarepaket aus, wodurch die fehlende TWAIN-Schnittstelle hier nicht stark ins Gewicht fällt.

Eine Höchstanzahl an Scans pro Tag wird nicht angegeben.

Lichtquelle / Energieverbrauch

Neben der Kamera befinden sich LED-Leuchten, um für optimale Lichtverhältnisse zu sorgen. Diese sind sehr effizient, was mit dazu führt, dass der Scanner lediglich 20 Watt im Betrieb verbraucht.

Kundenbewertungen
Etwa zwei Drittel aller Rezensenten bewerten derzeit den Fujitsu ScanSnap V600 mit vier oder fünf Sternen.

Folgende Kriterien werden nach Meinungen der Kunden immer wieder hervorgehoben:

  • Die Möglichkeit eigene Profile zu kreieren (z.B. schwarz-weiß auswählen, eine Doppelseite auch als Einzelseite anzeigen zu lassen)
  • Gutes Erkennen der Bücher
  • Rechnet Verzerrungen von selbst heraus
  • Schnelligkeit
  • Scanqualität ist einstellbar
  • Große Formate möglich
  • Software ScanSnap ist schnell und einfach
  • Einfache Bedienung des Geräts
  • Automatische Umblättererkennung

Erwähnenswert ist hier die besonders das mitgelieferte Softwarepaket, das sehr umfangreich und leicht zu bedienen ist. Des Weiteren erkennt der Scanner von alleine, wenn die Seiten umgeblättert werden, wodurch viel Zeit gespart wird.

Von einem Viertel der Rezensenten wird der Scanner allerdings auch negativ, das heißt mit nur einem oder zwei Sternen bewertet.

  • Die automatische Korrektur der Seitenränder und Wölbung funktioniert häufig nicht
  • Große Preisschwankungen je nach Bezugsort
  • FAQs nur auf Englisch vorhanden
  • Handbuch nicht nutzerfreundlich

Probleme werden hier besonders im fehlenden Support gesehen, falls das Produkt nicht auf Anhieb funktionieren sollte. Über die Kontaktmöglichkeiten mit dem Hersteller finden sich jedoch keine negativen Aussagen.

“FAQ”
Wie gut funktioniert das automatische Retuschieren von Seitenrändern und Fingerkuppen?

Erkannt werden die Fingerkuppen recht gut, das automatische Entfernen funktioniert nur mäßig. Häufig müssen die einzelnen Seiten manuell nachbearbeitet werden.

Es empfiehlt sich eine Plexiglasplatte anzuschaffen, um mit dieser die Buchseiten flach geöffnet zu halten.

Können auch Fotos und andere Dokumente mit dem ScanSnap SV600 gescannt werden?

Alles was kleiner als Din A3 ist, kann gut gescannt werden. Probleme können bei der Qualität der Scans auftreten. Besonders für Fotos ist die Auflösung dieses Scanners nicht optimal.

Gibt es eine Seitenerkennung über alle Scans?

Ja, der Scanner erkennt, wann umgeblättert wurde, sodass alle Seiten in einer einzigen Datei gespeichert werden können und gleichzeitig erkennbar ist, wo welche Seite beginnt.

Benötigt der Scanner eine zusätzliche Lichtquelle?

Nein, die eingebauten LEDs sind ausreichend um optimale Scanergebnisse zu erhalten.

Platz 9: CZUR ET16 Scanner

Mit dem ET16 Scanner von CZUR können Sie problemlos große Vorlagen scannen. Trotz seiner vergleichsweise großen Maße lässt sich der Scanner gut transportieren. Besonders positiv fallen hier die außergewöhnlichen Möglichkeiten auf, den Scanner auch über einen HDMI-Anschluss oder per WLAN mit anderen Geräten zu verbinden.

Redaktionelle Einschätzung

Scannertyp / Vorlagenformat / Maße / Artikelgewicht / Farbe

Der Overhead-Buchscanner ET16 von CZUR ist mit Maßen von 36.2 x 21.2 x 39.4 vergleichsweise groß. Dies liegt an der vorhandenen Auflagematte für die zu scannenden Vorlagen, auf der gängige Formate bereits eingezeichnet sind. Dadurch wird Ihnen Die Arbeit erleichtert und Sie sparen Zeit.

Durch die große Auflagematte sind Vorlage bis zum DIN A3 Format scannbar. Eine Knickstelle im Stativ für ein einfaches Zoomen bei kleineren Formaten ist nicht vorhanden. Hierfür können jedoch manuelle Einstellungen an der Kamera eingestellt werden. Alternativ können die Ränder nachträglich mit der beigelegten Software entfernt werden.

Rund 2 Kilogramm wiegt der Scanner und liegt damit im Mittelfeld verglichen zu anderen Overhead-Scannern.

Sowohl der Scanner als auch die Auflage sind schwarz, am Stativfuß befinden sich 4 weiße Knöpfe für eine vereinfachte Bedienung.

Weitere Informationen zu den Vor- und Nachteilen eines Overhead-Buchscanners finden Sie in unserem Ratgeber.

Auflösung / Scan-Geschwindigkeit / Sensoranordnung

Durch eine Auflösung von 300 dpi eignet sich der Scanner hauptsächlich für Bücher und Vorlagen mit viel Text.

Mit 1.5 Sekunden für eine Seite liegt der ET16 Scanner von CZUR im mittleren Bereich im Vergleich zu weiteren Overhead-Scannern.

Die Vorlagen werden hier zeilenweise eingescannt.

Was die Vor- und die Nachteile von Zeilenscannern sind und wie sie sich von anderen Scannerarten abgrenzen können Sie ebenfalls in unserem Ratgeber nachlesen.

Übertragung an den PC / Ausgabe-Formate / Tagesvolumen / Betriebssystem

Gescannter Text ist ausschließlich im PDF-Format speicherbar, was eine vereinfachte Bearbeitung der Scans ausschließt.

Eine Übertragung der Textinhalte in eine Tabelle ist hier nicht möglich.

Bilder, die trotz geringer Scan-Qualität aufgenommen werden, können im komprimierten JPG-Format oder aber verlustfrei im TIFF-Format gespeichert werden.

Die Übertragung an einen PC erfolgt hier nicht wie üblich über eine TWAIN-Schnittstelle, da diese nicht vorhanden ist. Stattdessen können Scans über den USB-Anschluss oder aber über WLAN übersendet werden, was diesen Scanner besonders auszeichnet.

Dies ermöglicht zusätzlich eine Speicherung in einer privaten Cloud.

Bisher ist der Scanner ausschließlich mit Windows kompatibel. Der Hersteller arbeitet derzeit jedoch an der Möglichkeit, den Scanner auch in Verbindung mit Mac-Geräten zu nutzen.

Auf ein maximales Tagesvolumen muss hier nicht geachtet werden.

Lichtquelle / Energieverbrauch

Der Scanner enthält eine eingebaute LED-Leuchte, die sich neben der Kamera befindet. Demnach ist auch ein Scannen bei dunklen Tageslichtverhältnissen möglich, ohne dass Sie sich um externe Lichtquellen kümmern müssen.

Der Energieverbrauch des ET16 liegt dafür jedoch mit 18 Watt vergleichsweise hoch.

Kundenbewertungen
Bisher wurde dieser Scanner noch nicht oft bewertet. Einige Vor- und Nachteile lassen sich trotzdem benennen.

Folgende Merkmale fallen positiv auf:

  • WLAN fähig
  • Gleicht Krümmungen der Buchseiten aus
  • Entfernt unschöne Ränder
  • Gute Kamera für Aufnahme
  • Kann auch 3D Objekte scannen
  • Verfügt über HDMI-Anschluss
  • Vorhandene Cloud
  • Für Transport zusammenklappbar
  • Freundlicher Support des Herstellers

Der Scanner zeichnet sich besonders durch die Fähigkeit aus, Daten über WLAN zu übermitteln und Scans auch in einer Cloud abspeichern zu können. Auch der HDMI-Anschluss ist als Extra besonders praktisch, um Inhalte direkt an die Wand projizieren zu können. Automatische Korrekturen an den Scans sorgen außerdem für ein komfortables Scanerlebnis.

Bemängelt werden folgende Punkte:

  • Bedienungsanleitung nur auf Englisch erhältlich
  • Schlechte Qualität bei durchschimmernden Seiten
  • LEDs reflektieren
  • Langsame und veraltete Software, die nicht intuitiv zu bedienen ist

Der unzureichenden Qualität der Lichtquelle kann leicht entgegengewirkt werden, indem Sie für eine externe Lichtzufuhr sorgen.

Die Software kann bei Bedarf um weitere Freeware Software ergänzt werden, so dass auch ein schnelles Bearbeiten der Scans ermöglicht wird.

“FAQ”
Ist der Scanner auch mit Mac kompatibel?

Nein. Bisher ist er ausschließlich mit Windows kompatibel. CZUR arbeitet jedoch aktuell an der Komptabilität zu Mac Geräten.

Alternativ ist es durch den vorhandenen WLAN-Support jedoch möglich, die eingescannten Dokumente in der privaten Cloud zu speichern. Diese kann auch von Mac abgerufen werden.

Können die gescannten Seiten auch gedruckt werden?

Eine direkte Verbindung zu einem Drucker ist nicht explizit vorgesehen. Die an den PC übermittelten Scans können jedoch problemlos und qualitativ hochwertig ausgedruckt werden.

Können gescannte Texte durchsucht werden?

Ja. Die Software enthält eine OCR-Funktion, mit deren Hilfe die gescannten Texte durchsucht werden können. Welche Möglichkeit dies Funktion bietet, finden Sie in unserem ausführlichen Ratgeber.

Platz 10: Microtek XT3500 Buchscanner

Der XT3500 Scanner von Microtek bietet Ihnen eine kompakte Lösung für das Scannen von Büchern. Er zeichnet sich durch eine hohe maximal scannbare Seitenanzahl pro Tag und gute Scan-Qualität aus. Dies erfolgt bei einem besonders geringen Energieverbrauch. Das beigelegte Softwarepaket bietet allerdings keinen optimalen Service und sollte daher ergänzt werden.

Redaktionelle Einschätzung

Scannertyp / Vorlagenformat / Maße / Artikelgewicht / Farbe

Der Buchkantenscanner XT3500 von Microtek stellt eine überarbeitete Version des verwandten Microtek XT3300 Scanners dar.

Mit vergleichbar geringen Größenmaßen von 44.3 x 9 x 28 Zentimetern und einem Gewicht von gerade einmal 4 Kilogramm, gehört auch dieser Scanner zu den kompaktesten Seinesgleichen.

Nachteilig wirkt sich die Größe auf das maximal scannbare Vorlagenformat von DIN A4 aus. Hauptsächlich weiß, mit grauen Umrahmungen, sieht er seinem Vorgängermodell sehr ähnlich.

Weitere Informationen zu den Vor- und Nachteilen eines Buchkantenscanners finden Sie in unserem Ratgeber.

Auflösung / Scan-Geschwindigkeit / Sensoranordnung

Der Zeilenscanner sorgt für eine hohe Auflösung von 1200 dpi. Bei einer Scan-Geschwindigkeit von 2s pro Seite ist dies beachtlich, auch wenn es sich lediglich um DIN A4 Seiten handelt.

Was genau einen Zeilenscanner auszeichnet und welche weiteren Vor- und auch Nachteile er mit sich bringt, erfahren Sie ebenfalls in unserem ausführlichen Ratgeber.

Bei dieser herausragenden Leistung eignet sich der Buchkantenscanner neben dem Scannen von Büchern auch für hochwertige Bilder und Grafiken sowie für Dias.

Übertragung an den PC / Ausgabe-Formate / Tagesvolumen / Betriebssystem

Bis zu 8000 Seiten können pro Tag mit diesem Buchkantenscanner eingescannt werden. Damit ist der Microtek XT3500 Spitzenreiter unter den vergleichbaren Produkten.

Die Scans können über die vorhandene TWAIN-Schnittstelle oder den USB-Anschluss an den PC übermittelt werden.

Dort bietet der Scanner zahlreiche Ausgabe-Formate für Bilder und Grafiken, wie JPG, TIF oder BMP. Text lässt sich nur in PDF-Form ausgeben und ist somit nur schwer bearbeitbar.

Eine Umwandlung in Tabellen ist nicht möglich, dafür eignet sich der Scanner durch das PCX-Format besonders für das Erstellen von Diashows.

Kompatibel ist der Scanner sowohl mit Windows als auch mit Mac.

Lichtquelle / Energieverbrauch

Auch im Energieverbrauch hat dieser Buchkantenscanner mit 13 Watt im Vergleich zu Konkurrenzprodukten die Nase vorne.

Durch moderne LED-Technik werden die zu scannenden Seiten optimal ausgeleuchtet, ohne dass Sie sich um externe Lichtquellen kümmern müssen.

Kundenbewertungen
Bisher erhielt der Buchkantenscanner von Microtek nur wenige Bewertungen im Internet.

Daraus lassen sich jedoch folgende Vorteile auslesen:

  • Robuster Korpus
  • Sehr handlich
  • Ansprechendes Design
  • Auto-Scan Funktion
  • Hohes Tagesvolumen

Besonders hervorzuheben ist hierbei das hohe Tagesvolumen, das weit über dem Durchschnitt vergleichbarer Geräte liegt.

Sehr praktisch zeigt sich weiterhin die Auto-Scan Funktion. Diese ermöglicht ein zeitsparendes Einscannen besonders umfassender Schriften.

Eine automatische Erkennung der erneuten Auflage des Buches kann hierbei automatisch den Scanvorgang starten. Alternativ lassen sich Zeitintervalle zum Starten des Vorgangs manuell einstellen.

Negativ werden diese Punkte benannt:

  • Software stürzt häufig ab
  • Software ist veraltet
  • Viele Öffnungen, die Staub fangen

Das Softwareproblem wird immer wieder bemängelt. Dieses lässt sich zwar durch den Zukauf zusätzlicher Software lösen, allerdings ist diese Lösung umständlich und zeitaufwändig. Beim Zukauf muss unbedingt auf die Kompabilität mit Scanner und Betriebssystem geachtet werden.

Verstaubte Geräte lassen sich leicht reinigen, da das Produkt durch das Entfernen von vier Schrauben leicht zu öffnen ist und somit auch von Innen gereinigt werden kann.

“FAQ”
Ist dieser Scanner auch mit Windows 10 kompatibel?

Ja, der Buchkantenscanner läuft unter allen gängigen Windows und Mac-Versionen.

Wie viel Text im Buchinneren geht bei einem Scanvorgang verloren?

Etwa 2-3 Millimeter im Bundsteg kann der Scanner nicht erfassen. Dies ist jedoch nur bei Werken problematisch, die eine Grafik enthalten, welche sich über die gesamte Doppelseite erstreckt. Bei reinen Textseiten ist keine Einschränkung bemerkbar.

Wozu dient die Auto-Scan Funktion?

Der Scanner kann in diesem Modus selbst erkennen, wann eine Vorlage aufgelegt oder gewechselt wurde. Über einen Regler können Sie einstellen, wie viele Sekunden noch verstreichen sollen, bis der Scanner mit dem Scanvorgang beginnt. Hierbei ist eine Sekundenzahl zwischen 0 und 6 möglich.

Ist das beigelegte Handbuch gut verständlich?

Ja, das zugehörige Handbuch erklärt sehr ausführlich die ersten Schritte mit diesem Gerät und ist leicht verständlich. Sie erhalten dieses in gedruckter Version als auch auf CD.

Welche Softwarepakete sind bei diesem Scanner im Lieferpaket enthalten?

Der Scanner zeichnet sich durch ein vielfältiges Angebot an Softwarepakten aus. Folgende sind enthalten: ScanWizzard DI, ABBYY FineReader Barcode Engine, ABBYY FineReader Sprint, ABBYY Business Card Router, InterVideo MediaOne Gallery und Adobe Acrobat Reader.

Für wen ist der Scanner geeignet?

Der Scanner eignet sich generell für Bibliotheken, Unternehmen, Behörden, Schulen, Archivierungsfirmen sowie Studenten.

Platz 11: Plustek OpticBook A300 Scanner

Als Riese unter den Buchkantenscannern ist der OpticBook A300 Scanner von Plustek zu nennen. Durch seine Größe ist es möglich, Vorlagen bis DIN A3 komfortabel einzuscannen. Durch seine relativ geringe Auflösung sollten hauptsächlich reine Textbücher eingescannt werden. Trotz dieser Einschränkung trägt der Scanner einen stolzen Preis.

Redaktionelle Einschätzung

Scannertyp / Vorlagenformat / Maße / Artikelgewicht / Farbe

Der OpticBook A300 Scanner von Plustek zählt aufgrund des Abschlusses der Glasplatte mit der Gerätekante zu den Buchkantenscannern.

Hier zählt er mit Maßen von 13.3 x 62.3 x 40 und einem Gewicht von 8 Kilogramm zu den größten und schwersten Geräten.

Vorteilhaft ist dabei jedoch eine maximal scannbare Vorlagengröße von DIN A3, die ihn von den meisten konkurrierenden Produkten abhebt.

Der Scanner ist grundsätzlich schwarz und wird durch einen silberglänzenden Deckel und Tasten an der rechten Seite aufgepeppt.

Weitere Informationen zu den Vor- und Nachteilen eines Buchkantenscanners finden Sie in unserem Ratgeber.

Auflösung / Scan-Geschwindigkeit / Sensoranordnung

Mit einer Auflösung von 600 dpi eignet sich der Scanner vornehmlich für Texte.

Bei diesen wird eine hohe Qualität durch die Anordnung der Sensoren in einer Zeile unterstützt.

Was genau einen Zeilenscanner auszeichnet und welche weiteren Vor- und auch Nachteile er mit sich bringt, erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber.

Die Scan-Geschwindigkeit liegt mit 2,48 Sekunden weit über dem Durchschnitt, vor allem bei Beachtung der Größe der Scannfläche.

Übertragung an den PC / Ausgabe-Formate / Tagesvolumen / Betriebssystem

Die gescannten Texte können anschließend als DOC- oder PDF-Format verwendet werden. Der Plustek Opticbook A300 bietet zusätzlich das XLS-Format zur Umwandlung des Textes in Tabellen.

Auch die Speicherung von Bildern im JPG- oder TIF-Format kann durchgeführt werden. Aufgrund der vergleichsweise geringen Auflösung sollten Bilder und Grafiken jedoch im Ausnahmefall als Vorlage verwendet werden.

USB-Anschluss und TWAIN-Schnittstelle ermöglichen den einfachen Transfer der Daten zu Ihrem PC. Bei Nutzung der TWAIN-Schnittstelle gilt es jedoch zu beachten, dass Sie den Scanner vom PC aus steuern müssen.

Sie können hierfür jedoch ausschließlich das Betriebssystem Windows nutzen.

Pro Tag können etwa 5000 Seiten gescannt werden, was für einen Buchkantenscanner recht gut ist.

Lichtquelle / Energieverbrauch / Tagesvolumen

Im Gegensatz zu den meisten anderen Buchkantenscannern verwendet dieser Leuchtstoffröhren, um die zu scannende Vorlage zu beleuchten.

Verglichen zu den ansonsten häufig eingesetzten LEDs bringt dies Nachteile mit sich. Zum einen benötigen Leuchtstoffröhren einige Sekunden um in voller Stärke zu scheinen, was bei der Scan-Zeit der ersten Seiten miteinberechnet werden muss. Zum anderen haben Leuchtstoffröhren einen höheren Energieverbrauch als LED-Lichter. Der Energieverbrauch des OpticBooks A300 liegt deshalb mit 36 Watt relativ hoch.

Einen Vorteil halten die Röhren trotzdem bereit. Im Vergleich zu den LEDs erhitzen sie sich während der Beleuchtung nicht. Dies führt zu dem erhöhten Tagesvolumen bei diesem Scanner.

Kundenbewertungen
Bisher wurde der OpticBook A300 Scanner von Plustek nur selten bewertet. Dadurch sind keine eindeutigen Erkenntnisse zum Scannen vorhanden. Trotzdem lassen sich ein paar Vor- und Nachteile des Gerätes erkennen.

Als Vorteile werden insbesondere folgende Punkte benannt:

  • Es sind auch große Formate scannbar
  • Geringer Textverlust am Bundsteg
  • Eliminiert Ungleichmäßigkeiten
  • Sehr hohe Scangeschwindigkeit

Besonders vorteilhaft kennzeichnen den Scanner von Plustek die Möglichkeit, auch große Formate einzuscannen. Hinzu kommt das nahe Scannen am Buchinneren, sodass wenige Informationen verloren gehen.

Bemängelt wurden bisher die folgenden Merkmale:

  • Software besitzt ein paar Macken
  • Sehr teuer
  • Benötigt Zeit um sich aufzuwärmen

Besonders negativ wirkt sich hier der sehr hohe Preis aus. Probleme mit der Software können durch die Installation vorhandener Freeware umgangen werden. So entgehen Sie dem schlecht bewerteten Unterstützungsprogramm des Herstellers.

“FAQ”
Läuft der Plustek OpticBook A300 auch unter Mac?

Nein, der Scanner ist ausschließlich Windows-kompatibel.

Funktioniert der Scanner auch bei alten Windows-Versionen?

Funktionsfähig ist dieser Scanner ab Windows2000.

Erkennt die Software, wenn mehrere Fotos gleichzeitig aufgelegt werden und schneidet sie aus, so dass die Bilder als einzelne Dateien gespeichert werden können?

Ja, die Software verfügt über eine sogenannte Multi-Image-Cropping Funktion.

Besitzt der Scanner eine automatische Texterkennung?

Ja. Der Scanner ist OCR-fähig.

Geht viel Inhalt im Buchinneren beim Scannen verloren?

Nein. Durch die patentierte SEETM-Technologie gehen nur etwa 2 Millimeter im Buchinneren verloren.

Kann der Scanner farbige Vorlagen einscannen?

Ja. Der Scanner besitzt drei verschiedene Scanmodi. Neben dem Farbmodus kann die Option Schwarz-Weiß oder Graustufen gewählt werden.

Welche Software ist im Lieferpaket enthalten?

Der Scanner wird mit der I.R.I.S. ReadIris 10 Pro CE Software geliefert, die als Profi-Software gilt. Außerdem enthält er das von Plustek selbst entwickelte Programm Plustek Book Pavillion, mit dem Sie Unregelmäßigkeiten im Scan bearbeiten können. Zusätzlich sind das Dokumentenbearbeitungsprogramm PageManager und das Bildverarbeitungsprogramm ImageFolio im Paket enthalten.

Ratgeber: Fragen, mit denen Sie sich beschäftigen sollten, bevor Sie einen Buchscanner kaufen

Was ist ein Buchscanner?

Ein Buchscanner ist somit eine spezielle Form der Scannerfamilie, der für die Digitalisierung von Büchern optimiert ist.

Ganz allgemein nutzen wir Scanner, um Informationen einer Vorlage zu digitalisieren. Technisch ausgedrückt, wird für jeden Bildpunkt der jeweilige Helligkeits- und Farbwert sowie die Position innerhalb der Vorlage in elektrische Signale umgewandelt. Durch spezielle Software können diese digitalen Inhalte als Datei gespeichert werden. Ein Scanner ermöglicht es, eine gedruckte Vorlage am Computer weiterzuverarbeiten.

Mit Gürtel zusammengebundene Bücher

Möchtest du Inhalte eines Buches beispielsweise in eine Präsentation einbauen, so kannst die ausgewählten Seiten einfach mit dem Buchscanner Einscannen und musst sie nicht mühselig abtippen. (Foto: stevepb / pixabay.com)

Welche Vorteile bieten Buchscanner im Vergleich zu „normalen“ (Dokumenten-)Scannern?

Bei Buchscannern kann der Deckel des Scanners während des Scanvorgangs geöffnet bleiben.

Der Scanbereich beginnt weiter am Rand als bei anderen Scannern. Dies ermöglicht das Scannen einer kompletten Buchseite.

Buchscanner können eine erhöhte Tiefenschärfe aufweisen, so dass bei Flachbettscannern auch der Bereich am inneren Rand des Buches scharf aufgenommen werden kann.

Was ist der Unterschied zwischen einem Zeilen- und einem Flächenscanner?

Der Unterschied liegt vornehmlich in der Anordnung der CCD-Sensoren. Diese Abkürzung steht für Charge Coupled Device, was auf Deutsch ladungsgekoppeltes Bauelement bedeutet. Ein CCD-Sensor ist eine spezifische Bauart eines Sensors. Beim Scannen wird durch Lichteinfall ein Ladungsbild der Vorlage auf den Sensor projiziert. Dieser liest daraus die einzelnen Bildpunkte aus.

Eine einzelne Zelle des CCD-Sensors wird auch als Pixel bezeichnet. Er stellt den kleinsten lichtempfindlichen Grundbaustein dar. Seine Aufgabe ist es, Lichtteilchen, die in Form von elektrischer Ladung einfallen, zu erkennen. Die Lichtteilchen werden auch Photonen genannt.

Zeilenscanner

Diese Form des Scannens kennen wir von den klassischen Kopierern.

Der Zeilenscanner kann auch als Aufsichtsscanner bezeichnet werden. Bei diesem Scannertyp wird eine Zeilenkamera verwendet, die mit einer Lichteinheit gekoppelt ist. Charakteristisch ist hier, dass die CCD-Sensoren alle in einer Reihe bzw. Zeile angebracht sind. Diese Zeile wird von hinten nach vorne über die Vorlage bewegt, wodurch ein zweidimensionales Bild entsteht.

Zur Erzeugung von Farbbildern werden drei parallele Reihen von Pixeln in sehr kleinen Abständen angelegt. Jede von ihnen ist mit einem Farbfilter ausgestattet. In der Regel ist ein Filter rot, einer grün und einer blau.

Flächenscanner

Der Flächenscanner verwendet eine Digitalkamera um die einzelnen Buchseiten mit einem Schuss zu erfassen.

Die CCD-Sensoren bilden hier eine Fläche, das bedeutet, dass die einzelnen Zellen zweidimensional angeordnet sind. Die einzelnen Zellen sind abwechselnd mit jeweils einem Farbfilter ausgestattet. Bei dem Versuch die Farbinformationen eines Pixels zu erfassen, müssen deshalb die Informationen der benachbarten Zellen mitgenutzt werden.

Zwischen dem eigenen Farbwert und dem der Nachbarzelle werden weitere Zwischenwerte berechnet und hinzugefügt. Diesen Vorgang nennt man in der Fachsprache Interpolieren. Problematisch ist daran, dass häufig Fehler entstehen und die Qualität leidet.

Bildauflösung als Qualitätskriterium

Vorsicht bei Megapixel-Gesamtangaben

Beim Kauf eines (Buch-)Scanners ist es wichtig, auf die Angabe der Bildauflösung zu achten. Achtung, hierbei wird häufig getrickst. Gerade bei Flächenscannern werden häufig hohe Megapixel-Angaben gemacht, um die Gesamtauflösung zu beschreiben. Entscheidend ist jedoch die tatsächliche Auflösung, das heißt die Auflösung ohne Interpolation.

Zur Erinnerung: Interpolation heißt, dass die Pixel zur Farbdarstellung die Informationen benachbarter Pixel benötigen und im Zwischenraum neue Werte einfügen, die sich aus der Kombination beider Pixelwerte berechnen lassen.

Die reale Auflösung der Flächenscanner liegt meistens weit unterhalb der angegebenen Gesamtauflösung. Zeilenscanner verwenden hingegen kein Interpolationsverfahren, wodurch die tatsächliche Auflösung in der Regel höher liegt.

Farbwiedergabe als Qualitätskriterium

Anhand der Farbwiedergabe können Sie erkennen, welchen Umfang an erfassbaren Farben ein Scanner besitzt. Sie können sich dabei am International Color Consortium (ICC) Standard orientieren.

Ein ICC-Profil beschreibt den Farbraum von Farbeingabe- und Farbwiedergabegeräten. Der Standard gewährleistet Ihnen, dass die Farben Ihrer Vorlage richtig, das heißt farbgetreu, wiedergegeben werden können.

Ein Bild besteht aus vielen einzelnen Pixeln (= Bildpunkten). Aus wie vielen Bildpunkten ein Bild besteht, berechnet sich aus dem Produkt der einzelnen Zeilen eines Bildes und der Anzahl der Pixel, die eine Zeile besitzt, also:

Anzahl Bildpunkte = Anzahl der Zeilen * Pixel pro Zeile

Jeder Bildpunkt kann eine unterschiedliche Anzahl an Farben annehmen. Die Information, welche Farben ein Bildpunkt annehmen kann, wird in Bits gespeichert. Ein Bit ist die kleinste elektronische Speichereinheit. Sie kann zwei Zustände annehmen: Ja/Nein

Bei einem Schwarz-Weiß-Bild ist dies ganz einfach zu verstehen. Ist der Pixel schwarz? Ja, dann wird er schwarz abgebildet. Nein, dann wird er weiß abgebildet. Die Farbtiefe entspricht hier einem Wert von 1.

Ein Bildpunkt kann jedoch über mehrere Bits verfügen. Je mehr Bits einem Pixel zugeordnet sind, desto mehr Farbtöne kann der Bildpunkt annehmen.

Sie können sich an den folgenden Kennzahlen orientieren: Ein handelsüblicher Zeilenscanner besitzt eine Echtfarbverarbeitung von 24 Bit Farbe und 8 Bit Graustufen. Ein hochwertiger Zeilenscanner bietet sogar 42 Bit Farbe. Dies schließt notwendige Korrekturen mit ein, die zu einem homogeneren Ergebnis führen. Erst dann wird das Bild auf 24 Bit Farbe reduziert.

Auch hier gilt Vorsicht bei Flächenscannern! Durch die beschränkte Anzahl von einer Farbe pro Pixel wird auch an dieser Stelle mit benachbarten Pixeln interpoliert, wodurch es vor allem bei Werken, die Grafiken mit feinen Strukturen und hohem Kontrast besitzen, zu Bildstörungen kommen kann. Auch ein Farbrauschen ist bei flächigen und intensiven Farben nicht auszuschließen.

Was kostet ein Buchscanner?

Der Kostenpunkt hängt von der Variante des Buchscanners ab. Am kostengünstigsten sind Flachbettscanner. Diese gibt es schon für unter 100€.

Buchdigitalisierungsgeräte, die auf die Schonung der Buchrücken achten, sind schon teurer. Bei diesen müssen Sie mit mindestens 300€ rechnen.

Wo kann man Buchscanner kaufen?

Buchscanner werden in Bürofachmärkten und im Internet angeboten. Oft vertreiben die Hersteller ihre Produkte selbst.

Anderenfalls finden Sie die einzelnen Modelle ebenfalls bei den folgenden Shops:

  • amazon.de
  • Idealo
  • ebay

Flachbettscanner, die nicht auf die Digitalisierung von Büchern spezialisiert sind, erhalten Sie außerdem in jedem Elektromarkt.

Kann man einen Buchscanner auch mieten oder leasen?

Ja, beides ist möglich. Immer mehr Unternehmen, die digitale Bürolösungen vertreiben, bieten diesen Service an.

Entscheidung: Welche Arten von Buchscannern gibt es und welche ist der richtige für Sie?

Grundsätzlich können vier gängige Scannervarianten unterschieden werden, die beim Digitalisierungsvorgang von Büchern eingesetzt werden:

  • Flachbettscanner
  • Buchkantenscanner
  • Overhead-Buchscanner
  • V-Buchscanner

Welcher Buchscanner der richtige für Sie ist, hängt von Ihrem Gebrauch ab. Wollen Sie sich als Privatperson einen Buchscanner anschaffen oder sind Sie auf der Suche nach einer Lösung für Bibliotheken und Archive? Relevant ist weiterhin der Zustand und Wert der zu scannenden Werke.

Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile der einzelnen Scannertypen vorgestellt. So können Sie schnell herausfinden, welcher Buchscanner sich für Ihre Zwecke besonders gut eignet.

Flachbettscanner

Flachbettscanner sind meistens nicht speziell für Bücher konzipiert.

Um die Lektüre einzuscannen, müssen sie mit der geöffneten Seite nach unten auf eine Glasscheibe gelegt und der Deckel geschlossen werden. Anschließend fährt ein Zeilensensor in einer Schlittenkonstruktion unterhalb der Glasplatte von hinten nach vorne.

In der Zeile ist ein Lichtstreifen enthalten, der jeweils für den Moment des Scannens das Buch in seiner gesamten Breite bestrahlt.

Vorteile
  • Kostengünstig
  • Häufig in Kombination mit Kopiergeräten
Nachteile
  • Buchrücken leidet
  • Begrenzte Formatgröße

Flachbettscanner sind kostengünstig und sind häufig in Kopierern integriert. Deshalb findet man sie meistens in Büros von Unternehmen und Privatpersonen. Mit ihnen werden vor allem Fotos, Druckseiten und Karten eingescannt. Aufgrund ihrer dünnen Form eignet sich dieses Scannermodell besonders gut.

Bücher leiden hingegen bei diesem Scannertyp häufig, da ihr Rücken zu weit geöffnet werden muss und überstrapaziert wird. Vor allem für alte Schriftwerke sollten deshalb keine Flachbettscanner eingesetzt werden.

Verstärkt wird die Strapazierung des Buchrückens durch verstärktes Drücken auf den Deckel des Scanners. Dies ist in einigen Fällen jedoch nötig, um den Text an den inneren Rändern hinreichend einzuscannen. Anderenfalls laufen Sie Gefahr, diesen Bereich nur unscharf auf Ihrem Scan zur Verfügung zu haben.

Ein weiteres Problem stellt die Buchgröße dar. Die maximal scannbare Buchgröße hängt von der Größe der Glasplatte und somit der Größe des Scanners ab. Bücher, die diese Größe überschreiten, können nur in Teilen eingescannt werden. Um eine Seite zu scannen, muss das Buch mehrere Male aufgelegt und im Anschluss die einzelnen Dateien wieder zusammengefügt werden.

Der Flachbettscanner stellt eine Variante des Zeilenscanners dar, der sich grundsätzlich durch eine höhere Qualität des resultierenden Scans auszeichnet. Weitere Informationen zur Kategorie Zeilenscanner finden Sie untenstehend im Ratgeber.

Buchkantenscanner

Diese Scannerart stellt eine Reaktion auf die Problematik der Unschärfe im inneren Bereich des Buches dar. Statt stärker auf den Deckel zu drücken und damit dem Buchrücken zu schaden, kann man bei diesem Scanner das Buch im 90 Grad Winkel auflegen.

Dies ermöglicht der bündige Abschluss der Glasscheibe mit der Gerätekante. Während die eine Buchhälfte auf der Glasplatte zum Scannen bereit liegt, hängt die andere an der Gerätevorderseite herunter.

Vorteile
  • Schonung des Buchrückens
  • Kompaktes Gerät
Nachteile
  • Scannen einer Doppelseite benötigt mehr Zeit
  • Inhalte im Buchinneren gehen verloren
  • Begrenzte Formatgröße

Die beschriebene Methode hat zum Nachteil, dass nur die Hälfte einer Doppelseite bei einem Scanvorgang eingescannt werden kann. Demnach müssen Sie hier doppelt so viel Zeit einplanen. Bei Grafiken, die über zwei Buchseiten gehen, ist dieser Nachteil besonders problematisch. Da das Buch im 90 Grad Winkel aufliegt, gehen im Seiteninneren, dem Bundsteg, ein paar Millimeter beim Scannen verloren. Grafiken können so nicht vollständig abgebildet werden.

Auch die Kosten liegen bei dieser Scannerart höher als bei den traditionellen Flachbettscannern.

Der Buchkantenscanner stellt eine Variante des Zeilenscanners dar, der sich grundsätzlich durch eine höhere Qualität des resultierenden Scans auszeichnet.

Overhead-Buchscanner

Bei diesem Scanner liegt das Buch mit den geöffneten Seiten nach oben auf einer Platte. Eine Digitalkamera wird zentral über der Vorlage angebracht.

Bei Knopfdruck bewegt sich die Kamera über die Vorlage und scannt diese ab. Die Kamera fährt bis zu den Rändern, um Unschärfe zu vermeiden.

Vorteile
  • Randinhalt bleibt vollständig erhalten
  • Format spielt keine Rolle
Nachteile
  • Scanvorgang nimmt viel Zeit in Anspruch
  • Teilweise muss selbst für Lichtquelle gesorgt werden

Wichtig ist es hier, für ausreichende Lichtverhältnisse zu sorgen. Teilweise sind neben der Kamera kleine LED-Leuchten enthalten, die bei inakzeptablen natürlichen Lichtverhältnissen anspringen. Bei anderen Varianten sind Sie selbst für die Lichtzufuhr verantwortlich. Eine große Schreibtischlampe kann hier Abhilfe leisten.

Welches Format das zu scannende Buch besitzt, ist in diesem Fall egal. Hinzu kommt, dass Sie mit diesem Scanner auch andere Dokumente jeglicher Größe scannen können. Allerdings nimmt diese Methode viel Zeit in Anspruch.

Der Overhead-Buchscanner stellt eine Variante des Zeilenscanners dar, der sich grundsätzlich durch eine höhere Qualität des resultierenden Scans auszeichnet.

V-Buchscanner

V-Buchscanner haben eine Schonung der Buchrücken zum Vorteil.

Bei diesem Scannertyp werden die Bücher auf eine V-Buchwippe aufgelegt. Dadurch wird das Buch nur zwischen 90 und 120 Grad geöffnet, was dem Buchrücken nicht so sehr schadet. Demnach eignet sich diese Auflageart besonders für Bibliotheken und Archive, die viele historische Schriften einscannen möchten.

Vorteile
  • Buchrücken wird besonders geschont
  • Schonender Umgang mit Buchseiten
Nachteile
  • Mögliche Fehler durch Interpolation
  • Geringere Qualität der Scans als bei Zeilenscannern

Bei V-Buchscannern werden die einzelnen Seiten durch hochwertige Digitalkameras abfotografiert. Um unscharfe Bilder zu vermeiden, fährt eine druckregulierte Glasplatte vor Kameraauslösung nach unten, und legt sich sanft auf die Buchseiten. Somit wird eine Wölbung der Buchseiten vermieden. Die automatische Druckregulierung sorgt dafür, dass Ihren Originalen nichts zustößt, da sie bei zu hohem Druck sofort wieder öffnet.

Diese Scannerart stellt ein Exemplar der Flächenscanner dar. Diese füllen fehlende Werte zwischen Pixel mit Durchschnittswerten auf, was zu Fehlern und einer mangelnden Qualität Ihres Scans führen kann.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren können Sie Buchscanner vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir Ihnen zeigen, anhand welcher Faktoren Sie Buchscanner vergleichen und bewerten können. Dadurch wird es Ihnen leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Gerät für Sie eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Die Größe des Buchscanners
  • Das Artikelgewicht
  • Die Auflösung
  • Die Kompabilität mit dem Betriebssystem
  • Die Lichtquelle
  • Den Energieverbrauch
  • Die Scan-Geschwindigkeit
  • Das Tagesvolumen
  • Die Ausgabe-Formate
  • Die TWAIN-Kompabilität

In den nachfolgenden Absätzen können Sie jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie Sie diese einordnen können.

Größe des Buchscanners

Je nach Größe Ihres Schreibtisches werden Ihnen die Maße des Gerätes ein wichtiges Anliegen sein.

Besonders Buchkantenscanner und Flachbettscanner eignen sich als kompakte Lösungen, wenn nicht allzu viel Platz im Büro zur Verfügung steht.

Bedenken Sie aber, dass bei diesen Scannern die maximal scannbare Größe der Bücher bei DIN A4 liegt. Wenn Sie einige Veröffentlichungen mit Übergröße besitzen, haben Sie hier einen erheblich größeren Aufwand beim Einscannen. Einzelne Seiten müssen mehrmals aufgelegt und anschließend manuell mit Bildbearbeitungsprogrammen zusammengefügt werden.

In der Regel sollten Sie mit einer Stellfläche von etwa 30 x 45 Zentimetern rechnen, um komfortabel auch übergroße Vorlagen einscannen zu können.

Artikelgewicht

Das Gewicht eines Buchscanners liegt in etwa zwischen 0,5 und 8 Kilogramm.

Wenn Sie einen festen Platz für Ihren Buchscanner im Sinn haben, spielt das Gewicht keine große Rolle. Planen Sie allerdings, das Gerät öfters mitzunehmen, sollten Sie auf diese Angabe achten.

Zur häufigen Mitnahme eignet sich besonders ein portabler Handscanner. Diesen Vorteil bekommen Sie jedoch in der Qualität der Scans zu spüren.

Auflösung

Die Auflösung eines Scanners gibt an, mit wie vielen Punkten der digitale Inhalt auf einem Zoll wiedergegeben wird. Angegeben wird diese Größe in der Einheit dpi, dots per inch (Punkte pro Zoll).

Je höher der dpi Wert, desto detailgenauer kann der Scanner die Vorlage aufnehmen und reproduzieren, das heißt desto besser ist die digitale Bildqualität. .Allerdings ist nicht für jede Vorlage ein riesiger dpi Wert notwendig.

Der optimale dpi Wert hängt von den Inhalten der zu scannenden Vorlage ab. Bei Büchern sind die Angaben für Text und Bilder besonders wichtig.

Falls Sie jedoch den Scanner ab und zu auch für andere Vorlagen nutzen möchten, haben wir auch für weitere Vorlagen Faustregeln mit aufgenommen.

Vorlage Optimaler dpi-Wert
Text 300 bis 600
Foto 550 bis 650
Dia 1100 bis1300
Konstruktionszeichnung 1300 bis 2400

Kompabilität mit dem Betriebssystem

Ganz wichtig ist es vor dem Kauf eines Scanners zu schauen, ob dieser mit dem eigenen verwendeten Betriebssystem kompatibel ist.

Obwohl es heute nicht mehr der Fall sein sollte, gibt es immer noch Scanner, die kein Mac sondern ausschließlich Windows erkennen. Und auch hier gilt es zu überprüfen, ob die eingesetzte Version unterstützt wird.

In die Jahre gekommene Betriebssysteme wie beispielsweise Linux werden von den wenigsten Scannern unterstützt.

Im Zweifelsfall sollten Sie lieber beim Kundenservice des Herstellers nachfragen, bevor Sie sich einen Buchscanner anschaffen, den Sie im Endeffekt nicht nutzen können.

Buch liegt in Buchscanner

Je höher der dpi Wert, desto detailgenauer kann der Scanner die Vorlage aufnehmen und reproduzieren, das heißt desto besser ist die digitale Bildqualität.

Lichtquelle

Das Buch muss homogen ausgeleuchtet werden

Um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten, sollten Sie darauf achten, dass ein Buchscanner das zu scannende Buch ausreichend und gleichmäßig ausleuchtet. Nur ein Licht, das hell genug auf das Buch leuchtet, kann vorhandenes Fremdlicht unterdrücken. Dieses könnte anderenfalls zu ungleichmäßigen Ausleuchtungen führen, was sich im gescannten Ergebnis widerspiegelt.

Bei Zeilenscannern werden in der Regel LED-Lichter verwendet. Diese schaffen es, das gesamte Buch gleichmäßig auszuleuchten und ermöglichen eine gute Farbwiedergabe.

Da zu viel Lichteinfluss Ihren Büchern Schaden zufügen kann, können auch sogenannte „Lauflichter“ eingesetzt werden. Diese beleuchten ausschließlich den Teil des Buches, der zu diesem Zeitpunkt auch eingescannt wird. Hochwertige Zeilenscanner verwenden zusätzlich LEDs, die keine UV- und IR-Strahlung verwenden. So können Sie Ihre Schriftwerke schonen.

Bei Flächenscannern ist eine homogen ausleuchtende Lichtquelle nur schwer umsetzbar. Bei dieser Variante wird in jedem Fall eine Dauerbeleuchtung benötigt, die sich oberhalb des Buches befindet. Die Unterdrückung des Umgebungslichtes gestaltet sich schwierig.

Energieverbrauch

Wer seinen Scanner viel nutzt, sollte den Energieverbrauch in Betrieb bei seiner Entscheidung mit einbeziehen. So können hohe Stromrechnungen vermieden werden.

Einige Scanner geben zusätzlich den Energieverbrauch im Standby-Modus an. Hier empfiehlt es sich jedoch generell den Scanner bei Nichtgebrauch vollständig von der Stromquelle zu entfernen. Somit ist diese Angabe nur zweitrangig.

Scan-Geschwindigkeit

Die angegebene Geschwindigkeit bei den Produkten beziehen sich in der Regel auf den Zeitbedarf zum Scannen einer DIN A4 Seite.

Bei der Scan-Geschwindigkeit sollten Sie auf ein ausgewogenes Maß achten. Menschen, die häufig unter Zeitdruck stehen, tendieren hier zu einer geringen Geschwindigkeit, um Zeit zu sparen.

Bei extrem schnellen Scannern leidet jedoch auch die Qualität der Scans. Hinzu kommt, dass in diesem Fall ein professioneller Gebrauch unterstellt wird.

Bei professionellem Gebrauch von Buchscannern muss der Hersteller eine Abgabe an die Verwertungsgemeinschaft (VG) Wort leisten. Dies ist eine Organisation, die sich um die Interessen von Schriftstellern, Autoren und Journalisten. Die Abgabe schlägt er auf den Verkaufspreis auf.

In günstige Geräte, die technisch gesehen sehr schnell einscannen können, werden deshalb häufig eine VG-Wort-Bremse eingebaut. Die Scan-Geschwindigkeit wird also künstlich reduziert, um Abgabekosten und damit verbundene höhere Verkaufspreise zu vermeiden.

Eine Möglichkeit einen günstigen und schnellen Scanner zu erwerben, ist die Installation eines englischen Treibers, da die Lizenzgebühren nur im deutschen Raum gültig sind. Es besteht allerdings weiterhin das Qualitätsproblem!

Tagesvolumen

Das Tagesvolumen gibt an, wie viele Seiten an einem Tag maximal gescannt werden können. Grund hierfür sind Überhitzungen im Gerät, die bei hoher Belastung entstehen.

Besonders wenn Sie den Buchscanner in einer Bibliothek einsetzen und vielen Nutzern zugänglich machen möchten, sollten Sie auf diese Angabe achten.

Ausgabe-Formate

Je nachdem wie komplex Ihre Buchvorlagen sind, ist die Wahl des richtigen Ausgabe-Formates wichtig. Im Folgenden werden die wichtigsten Formate und ihre Verwendung kurz erläutert.

JPG

Das Joint Photographic Experts Group Format (auch JPEG) ist das bekannteste Format, wenn es um das Abspeichern von Bildern geht. Charakteristisch ist die Komprimierung vor dem Speichern. Dadurch bleibt die Speichergröße gering. Bei diesem Vorgang gehen jedoch auch einige Bildinformationen verloren, so dass Nachbearbeitungen nur schwer vollzogen werden können.

TIFF

Das Tagged Image File Format ist im Gegensatz zum JPG-Format für das verlustfreie Speichern von Bildern bekannt.

GIF

Das Graphic Interchange Format speichert Bilddateien mit maximal 256 Farben. Es ist damit für Bücher geeignet, die Grafiken, Banner, Logos oder Icons mit wenig Farbverläufen besitzen. Die Datenmenge ist hierbei gering.

BMP

Beim Bitmap-Format wird jedem Pixel ein Wert zugeordnet. Dadurch eignet es sich besonders für farbigen Grafiken und Fotos, die in Publikationen abgedruckt sind. Ein Nachteil stellt die notwendig hohe Speicherkapazität dar.

PDF

Das Portable Document Format stellt ein Dateiformat dar, dass auf allen Computern geöffnet werden kann. Beim Öffnen eines PDF-Dokumentes bleiben Texte und Bilder im ursprünglichen Layout bestehen. Die Bearbeitung des Dokumentes erfordert ein spezielles Programm.

Format geeignet für Besonderheit
JPG viele Bilder stark komprimiert
TIFF viele Bilder verlustfreies Speichern
GIF viele Bilder für wenig Farbverläufe
BMP viele Grafiken und Fotos sehr detaillierte Darstellung
PDF Dateien Layout bleibt erhalten
DOC viel Text leicht bearbeitbar
XLS Tabellen Inhalt als Tabelle speicherbar
PCX viele Bilder besonders geeignet für Dias
PNG viele Grafiken verlustfreies Komprimieren

DOC

Diese Abkürzung steht für Dokument (im Englischen Document) und ist das automatisch eingerichtete Speicherformat von Microsoft Word. Vorteil des Formats ist einfache Möglichkeit das Dokument zu bearbeiten. Auch Personen, die ein Dokument im DOC-Format empfangen, können ohne Weiteres das Dokument bearbeiten.

Häufig verschiebt sich jedoch gerade beim Versenden des Dokuments das gesamt Layout, so dass Zeilenumbrüche oder Grafiken beispielsweise nicht mehr an der gewünschten Stelle erscheinen. Das Format eignet sich besonders für viel Text, es können jedoch auch Bilder, Tabellen oder andere Grafiken enthalten sein.

Buchscanner Produktbild

Um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten, sollten Sie darauf achten, dass ein Buchscanner das zu scannende Buch ausreichend und gleichmäßig ausleuchtet.

XLS

Das XLS-Format (eXceL Spreadsheet) wurde von Microsoft Excel kreiert, um Tabellen abzuspeichern. Verfügt ein Scanner über dieses Ausgabe-Format, ist es möglich, die eingescannten Inhalte in Tabellenform abbilden zu lassen. Ob enthaltene Bilder ebenfalls abgebildet werden sollen, bleibt Ihnen überlassen.

PCX

Das Photodex Cache Format dient der Abspeicherung von Bildern. Besonders eignet sich dieses zum Speichern von Diashows. Da Sie auf der Suche nach einem Buchscanner sind, ist dieses Kriterium für sie nur nachrangig von Wichtigkeit.

PNG

Das Portable Network Graphics Format ist besonders für das verlustfreie Komprimieren beim Speichern von Grafiken bekannt. Dadurch können anschließende Bildbearbeitungen gut durchgeführt werden. Ein weiterer Pluspunkt bietet die Möglichkeit, transparente Grafiken zu speichern.

Was bedeutet TWAIN-kompatibel?

Der Name TWAIN steht für „Technologie/Toolkit Without An Important Name“. Es stellt einen Standard zum Datenaustausch zwischen Bildeingabegeräten wie dem Buchscanner und Bildverarbeitungsprogrammen dar.

Wenn Ihr Gerät über einen TWAIN-Treiber verfügt und Ihr Bildbearbeitungsprogramm gleichzeitig mit einer TWAIN-Schnittstelle ausgestattet ist, kann das Programm die eingescannten Daten sofort entgegennehmen.

Allerdings müssen Sie in diesem Fall den Scanner unbedingt vom PC aus ansteuern und Einstellungen manuell vornehmen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Buchscanner

Welche Farbeinstellungen sollten Sie beim Scannen von Büchern wählen?

Sie sollten definitiv Ihre zu scannenden Seiten betrachten und Einstellungen wählen, die korrespondieren. Beispielsweise eignet sich für reinen Text am besten eine Scaneinstellung in Schwarz-Weiß. Abbildungen in Graustufe sollten auch mit der Einstellung Graustufen eingescannt werden.

Eine allgemeingültige Aussage, wie optimale Helligkeit und Kontrast erzielt werden können, kann an dieser Stelle nicht getroffen werden. Deshalb ist frühzeitiges Experimentieren angesagt. Probieren Sie am besten gleich zu Beginn auf der ersten Seite ein paar Einstellungen aus, um das schärfste Ergebnis zu erhalten.

Wie sollte die eingescannte Datei abgespeichert werden?

Für Bücher mit viel Text eignen sich besonders die Formate GIF, TIF, PNG und PDF. Die Dateigröße ist dadurch selbst bei einer hohen Auflösung gering und beansprucht somit nur wenig Speicherplatz.

BMP und JPG sind hingegen für Text weniger geeignet, da hierfür mehr Speicherplatz benötigt wird und Kontraste nicht hinreichend abgebildet werden. Dadurch wird das Lesen des Textes erschwert.

Wie kann ich die eingescannten Seiten bearbeiten?

Dazu gibt es ein wichtiges Stichwort: ORC, ausgeschrieben Optical Character Recognition. Dies ist eine Software, die eine Texterkennung ermöglicht. Ihre gescannten Bilder werden damit nach Buchstaben durchsucht und anschließend in ein bearbeitbares Dokument umgewandelt.

Sie erhalten diese Software häufig beim Kauf eines Scanners, denn diese liegt in der Regel dem Paket bei. Anderenfalls ist sie online frei erhältlich.

Manche Scanner besitzen die Funktion Auto-Cropping. Wenn Sie diese aktivieren, werden unnötige weiße Ränder rund um die Buchseiten von alleine zugeschnitten. Das erspart Ihnen einiges an Arbeit.

Sie haben außerdem die Möglichkeit mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen störende Seitenränder oder Ihre Daumen, die eine Seite festhalten und miteingescannt wurden, zu retuschieren.

Lässt sich ein Buchscanner nachbauen?

Das funktioniert tatsächlich. Dazu benötigen Sie:

  • Zwei Digitalkameras, die SDM/CHDK fähig sind (diese Angaben finden Sie im Handbuch der Kameras)
  • Einen Auslöser
  • Ein Y-Kabel
  • Eine Plexiglasplatte
  • Mehrere Schubladenschienen
  • Einen Halogenstrahler

Gibt es Buchscanner, die automatisch die Seiten umblättern?

Ein großes Manko der Buchscanner, ist das Stehlen Ihrer kostbaren Zeit. Das Scannen einer einzelnen Seite nimmt zwar nur einige Sekunden in Anspruch, Sie müssen jedoch die gesamte Zeit neben dem Scanner verbringen, um jede Seite einzeln umzublättern.

Um dies zu vermeiden, gibt es erste Versuche, einen vollautomatischen Buchscanner zu bauen. Der Scanner von Dany Qumsiyeh kann beispielsweise mit der Ansaugluft eines Staubsaugers bis zu 1000 Seiten von alleine umblättern.

Die Bauanleitung dieses Gerätes ist online verfügbar. Sie finden diese unter https://linearbookscanner.org/.

Aber Achtung: hier kann nicht garantiert werden, dass den Seiten Ihres Buches nichts zustößt. Bei alten und wertvollen Büchern sollten Sie daher lieber Zeit investieren und selbst umblättern.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/mit-scanner-liest-geschlossenes-buch-mit-terahertz-strahlung-a-1111993.html


[2] http://www.focus.de/digital/videos/buchscanner-200-seiten-in-einer-minute-speichern_vid_16427.html

Bildnachweise:

38387749 – ©loganban/123RF

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